Filip Cirpaci Bad Vilbel
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Der FV Bad Vilbel (in grün mit Filip Cirpaci) tat dem SV Steinbach um Thore Hütsch (links) und Lukas Hildenbrand keinen Gefallen.

SVS-Klassenerhalt noch nicht sicher

In letzter Sekunde: Bad Vilbel setzt Steinbach unter Druck

Der SV Steinbach muss es wohl selber schaffen. Der FV Bad Vilbel hat die Partie beim KSV Baunatal mit 2:1 (0:0) gewonnen und dadurch die Chance auf den Klassenerhalt in der Hessenliga am Leben gehalten.

Glücklich war der Erfolg für die Gäste. Nicht nur, weil der KSV nach dem Seitenwechsel durch Julian Berniger-Bosshammer in Führung ging (57.), sondern weil Baunatal kurz nach dem Ausgleichstreffer von Maximilian Böger die Chance auf die erneute Führung liegen ließ, Sebastian Schmeer verschoss einen Foulelfmeter (78.). Selbst mit einem Unentschieden wäre der Abstieg von Bad Vilbel besiegelt gewesen, doch Mario Shuteriqi sollte in der dritten Minute der Nachspielzeit die theoretische Chance auf den Klassenerhalt am Leben halten.

FV Bad Vilbel muss auf zwei Niederlagen von Steinbach hoffen

„Wir hatten Glück, aber auch schon so viel Pech in der Saison, dass sich das jetzt ausgeglichen hat. Wir können nur zuschauen und hoffen, dass wir am letzten Spieltag nochmal die Chance haben“, sagte Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic. In der eigenen Hand hat die Mannschaft von Trainer Amir Mustafic diesen nicht mehr. Bad Vilbel müsste hoffen, dass Steinbach die Spiele gegen Ginsheim und Griesheim verliert. Holt der SVS auch nur einen Punkt, sind sie gerettet und Bad Vilbel muss in die Verbandsliga absteigen.

Statistik:

KSV Baunatal: Stellbogen; Künzel, Üstün, Wilhelm, Berniger-Bosshammer, Springer, Blahout, Borgardt, Lorenzoni, Boukhoutta, Durak.
FV Bad Vilbel: Orband; Böger, Okuno, Gashi, Shimoda, Embaye, Emmel, Shuteriqi, Safaridis, Thielmann, Lahchaychi.
Schiedsrichter: Christoph Rübe (OSC Vellmar).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Julian Berniger-Bosshammer (57.), 1:1 Maximilian Böger (75.), 1:2 Mario Shuteriqi (90.+3).
Verschossener Foulelfmeter: Sebastian Schmeer (Baunatal) scheitert an Robin Orband (78.).

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