Athletiktrainer Wolfgang Obermahr vom SV Neuhof in der Hessenliga
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Neuhofs Athletiktrainer Wolfgang Obermahr scheuchte die Spieler über die Laufbahn.

SV Neuhof empfängt Rot-Weiß Hadamar

Einheiten mit 71-jährigem Athletiktrainer sollen sich auszahlen

0:2 und 0:3 gingen die bisherigen Heimspiele des SV Neuhof in der Hessenliga gegen Rot-Weiß Hadamar aus. Morgen (18.30 Uhr) können die Osthessen die Bilanz aufhübschen.

Die Bedingungen in den vergangenen Tagen waren nicht einfach. Das Wetter ließ einen geordneten Trainings- und Spielbetrieb nicht zu. SVN-Trainer Alexander Bär reagierte und überließ die Spieler Athletiktrainer Wolfgang Obermahr. Der 71-Jährige drehte – ganz konservativ – mit der Mannschaft Runden auf der Laufbahn. Ob sich das auszahlt? Zumindest dürfte der Platz tief sein, die nötige Kondition kann zum Ende des Spiels entscheidend sein.

Hadamar von Krankheitsfällen geplagt

Da Neuhof in der Aufstiegsrunde befreit aufspielen kann, erhofft sich Bär eine lockere Mannschaft und ein tolles Spiel gegen Hadamar. „Wir haben den Klassenerhalt in der Tasche und arbeiten sozusagen nur noch kosmetisch. Entsprechend brauchen wir nicht taktieren und Spiele verlegen. Der Kader wird nie komplett sein, weshalb wir die Spiele einfach durchziehen wollen“, schildert der Übungsleiter, dem einzig Nireas Igbinoba mit Rückenproblemen ausfällt.

SV Neuhof will kein Kanonenfutter sein

Nach dem 0:0 in Eddersheim und dem 1:2 in Dreieich – laut Bär war in beiden Spielen mehr drin – kommt der SVN erstmals seit dem 4. Dezember wieder in den Genuss eines Heimspiels. Gegner Hadamar plagte sich zuletzt mit zahlreichen krankheitsbedingten Ausfällen, so dass am Wochenende gar die Partie gegen Stadtallendorf verlegt wurde. Für Neuhof zählt in den kommenden Wochen derweil der eigene Auftritt, wie Bär sagt: „Wir wollen nicht nur Kanonenfutter sein, sondern den Teams, die große Ziele haben, Paroli bieten.“

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