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Knöchelbruch, Bänderriss, Syndesmosebandriss und Wadenbeinbruch bei Alzenaus Duborija

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Nikola Duborija FC Bayern Alzenau Verletzung
In dieser Aktion verletzt sich Alzenaus Nikola Duborija schwer. Eddersheim Torhüter Daniel Zeaiter ging bei seinem Klärungsversuch mit viel Wucht zum Ball. © Andreas Trageser

Der FC Bayern Alzenau und der FC Eddersheim lieferten am Dienstagabend in der Hessenliga ein Spiel mit vielen Facetten. In negativer Erinnerung bleibt die Verletzung von Nikola Duborija hängen.

In der ersten Halbzeit passierte es. Duborija drang in den Strafraum ein und wurde, nicht wie im Spielbericht angegeben ohne Fremdeinwirkung, von Eddersheims Torhüter Daniel Zeaiter unsanft von den Beinen geholt. Für die Verantwortlichen des FCB ein klarer Elfmeter, Schiedsrichter Emil Schwarz (SG Bruchköbel) ließ allerdings weiterlaufen. Und deshalb entstanden Missverständnisse: unter Trainern, Spielern und Spielbeobachtern. Dass sich Duborija nicht ohne Fremdeinwirkung verletzte, wird beim Anblick des Fotos deutlich. Der linke Fuß des Youngsters wird unter Zeaiters Körper begraben.

Hessenliga: Alzenaus Nikola Duborija mit heftiger Verletzung

„Der Torhüter kam mit viel Wucht aus dem Tor und ist ein hohes Risiko gegangen. Ich mache ihm keinen Vorwurf, auch wenn solche Aktionen einen faden Beigeschmack haben. Nun müssen wir schauen, dass Nikola wieder vollständig gesund wird“, erläutert Andreas Trageser aus der Vorstandschaft des FC Bayern Alzenau. Trageser gibt einen Einblick in die vergangenen Stunden Duborijas: „Er wurde am Abend ins Universitätsklinikum Frankfurt gefahren. Die Operation soll zeitnah erfolgen. Es ist nicht wie berichtet das Schien- und Wadenbein gebrochen, sondern „nur“ das Wadenbein. Außerdem ist das Syndesmoseband gerissen, im Knöchel sind alle Bänder kurz und der Knöchel hat ebenfalls einen Bruch erlitten. Es ist eine schlimme Verletzung.“

Noch am Platz wurde dem 19-jährigen Neuzugang vom SSV Ulm, der in der Jugend gar beim FC Eddersheim spielte, eine Infusion gelegt und die Sanitäter versuchten, den Fuß wieder einzurenken. Der FCE hat sich mittlerweile in Form des Vorsitzenden Erich Rodler für etwaige Missverständnisse entschuldigt.

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