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Adler verlieren Spiel und beide Torjäger

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Von: Johannes Götze

Sören Gonnermann, Weidenhausens Torgarantie, musste schon vor der Pause verletzt raus.
Sören Gonnermann, Weidenhausens Torgarantie, musste schon vor der Pause verletzt raus. © Ralph Kraus

Der SV Adler Weidenhausen hat auch das Rückspiel gegen den KSV Baunatal verloren: Eine frühe 1:0-Führung langte im Heimspiel nicht, letztlich siegte der ehemalige Zweitligist beim Hessenliga-Neuling mit 3:2 (1:1).

Doch vielleicht schmerzen zwei Verletzungen sogar noch mehr als die Niederlage: Denn die beiden Goalgetter mussten den Platz angeschlagen verlassen: Sören Gonnermann war bereits mit Adduktorenproblemen ins Spiel gegangen und musste schon vor der Pause den Daumen senken, Jan Gerbig erwischte es in der Schlussphase nach einem robusten Einsteigen am Knöchel. Hinter beiden stehen vor der „Weltreise“ nach Unter-Flockenbach am Samstag große Fragezeichen.

Dass Baunatal auch das Rückspiel für erneut prächtiger Kulisse gewann, war hingegen nicht unverdient. Zwar startete Weidenhausen gut in die Partie, ging durch Moritz Krug auch in Führung, doch spätestens nach Daniel Bordardts Kopfballtreffer infolge einer Standardsituation zum Ausgleich hatte der KSV Feldvorteile. Zu Beginn der zweiten Halbzeit ließen sich die Adler dann den Schneid abkaufen, der Doppelschlag nach gut einer Stunde entschied schließlich das Spiel. Kilian Krugs wuchtiger Distanztreffer machte das Spiel zwar eng, doch am Gästesieg änderte er nichts mehr.

Die Statistik:

Adler Weidenhausen: Klotzsch; Assmann, Renke, T. Ullrich (70. Feldmann), S. Gonnermann (41. Pfliegner), T. Gonnermann, Gerbig (86. Beng), Görs (63, J. Ullrich), K. Krug, M. Krug, Schneider.
KSV Baunatal: Wilke; Schneider (85. Durak), Cakmak, Schäfer, Siebert (80. Lindenthal), Recker (90.+1 Recker), Berninger-Bosshammer (90.+4 Leinhos), Springer (88. Lorenzoni), Blahout, Borgardt, Krengel.
Schiedsrichter: Marcel Rühl (FSG Wettenberg).
Zuschauer: 800.
Tore: 1:0 Moritz Krug (11.), 1:1 Daniel Borgardt (19.), 1:2 Leon Becker (58.), 1:3 Dominik Schneider (62.), 2:3 Kilian Krug (68.)

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