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Gören stellt sich vor sein Team

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Von: Tino Weingarten

Weiter für die SG Barockstadt verantwortlich: Trainer Sedat Gören.
Sedat Gören geriet ins Zentrum der Kritik. Der SGB-Trainer hält seine Hand schützend über die Mannschaft. © Charlie Rolff

Mit einem Punkt ist die SG Barockstadt in die Hessenliga-Aufstiegsrunde gestartet. Überzeugt hat die SGB in den bisherigen zwei Spielen nicht, aber Trainer Sedat Gören weist jegliche Kritik von seinem Team ab.

Und Kritik gab es reichlich nach dem 0:0 gegen Eddersheim. Allen voran vom ehemalige Beiratsmitglied Dr. Wolfgang Dippel. In seiner Rücktrittserklärung kritisiert Dippel die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Gören und streitet der Mannschaft den unbedingten Willen zum Sieg ab. Ziel des Zusammenschlusses des TSV Lehnerz und Borussia Fulda sei der Aufstieg in die Regionalliga gewesen, Aussagen des Barockstadt-Vorstandes in den letzten Pressemitteilungen hätten sich jedoch anders angehört, wie Dippel verlauten ließ. Trainer Gören, der ins Zentrum der Dippel-Kritik rückte, wollte zu den Aussagen keinen Kommentar abgeben.

Der SGB-Trainer stellt sich vor seine Mannschaft: „Natürlich hatten wir keinen guten Tag und haben nicht gut gespielt. Aber wir sind doch noch im Rennen drin. Wir wollen immer gewinnen, so sind wir geimpft. Das sieht man doch jetzt am besten: Wir spielen 0:0 gegen Eddersheim und sind unzufrieden.“ Dabei hebt Gören hervor, dass mit Dreieich und Eddersheim die beiden Erstplatzierten aus der Gruppe B die ersten Gegner der Barockstadt waren.

SG Barockstadt mit dem Brennpunkt im Spielaufbau

Doch der 50-Jährige bemerkt auch, dass die langen Ausfälle von Markus Gröger und Patrick Schaaf dem Team sehr weh tun. Gerade im Spielaufbau aus der Abwehr macht Gören derzeit Schwächen fest: „Das ist noch nicht gut und ist eigentlich unsere Stärke. Gegen Eddersheim mussten wir die Abwehrkette mit einer Ausnahme völlig neu besetzen. Da war mir klar, dass wir Probleme bekommen. Wir arbeiten hart daran, um unseren Spielaufbau so schnell wie möglich wieder reinzubekommen.“

Gören ist weiterhin davon überzeugt, in der Qualifikationsrunde zu den Play-offs gute Arbeit geleistet zu haben – trotz des anhaltenden Verletzungspechs. Der Vorstand sah das Ende Februar ähnlich, als er ihm mit der vorzeitigen Verlängerung das Vertrauen aussprach. Der Trainer hält die Hand nun schützend über sein Team und wird es gleichzeitig fordern, schon im nächsten Spiel beim SC Waldgirmes die Probleme im Spielaufbau im Griff zu haben.

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