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Die Probleme klopfen schon an der Steinbacher Tür

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Von: Tino Weingarten

Da geht es Richtung Steinbach: Petr Paliatka und der SVS spielen auch nächstes Jahr Hessenliga.
Bislang gebe es beim SV Steinbach kaum Verletzte. Dennoch muss Trainer Petr Paliatka zu Beginn der Saison auf wichtige Stammkräfte verzichten. © Charlie Rolff

Mit einem guten Gefühl blickt Petr Paliatka auf die Vorbereitung zurück. Eineinhalb Wochen vor dem Saisonstart in die Hessenliga sieht der Trainer des SV Steinbach seine Mannschaft auf dem Weg, fit in die Spielzeit zu gehen. Doch die Probleme nähern sich bereits an.

„Die Vorbereitung läuft definitiv viel besser als letztes Jahr“, sagt Paliatka und erinnert sich nur ungern an die lange Vorbereitung nach noch längerer Pause. Viele Spieler fielen ihm durch Verletzungen weg, was sich auf die gesamte Hinrunde auswirkte. „Dass wir in der Abstiegsrunde den ganzen Kader zusammen hatten, hat uns die Klasse gerettet“, betont der Steinbacher Trainer. 

Hessenliga: Urlaubszeit kommt dem SV Steinbach ungelegen

Aber die personellen Probleme stehen Paliatka wieder ins Haus. Neuzugang Alexander Reith ist seit einigen Wochen verletzt, kann noch immer nicht ins Training einsteigen. Die Ausfallzeit ist noch unklar. Michael Wiegand wird zudem nur einmal die Woche trainieren können, da er aus beruflichen Gründen von Montag bis Donnerstag verhindert ist. „Er wird trotzdem im Kader sein, weil wir ihn brauchen werden. Dann sehen wir, wie lange die Luft reicht“, sagt Paliatka. 

Gleich zu Beginn der Saison wird der Kader weiter ausgedünnt sein, da sich Petr Kvaca, Leon Wittke und Fabian Wiegand im Urlaub befinden. „Das ist meine große Sorge und natürlich bin ich darüber nicht glücklich. Aber wir sind in Steinbach keine Profis und die Ferien fangen in Hessen sehr spät an“, sagt Paliatka bedauernd und hofft, dass dieser Umstand nur in den ersten Wochen der Hessenliga-Saison der Fall sein wird. „Unser Kader ist nicht schlecht. Wenn aber drei, vier Spieler fehlen, wird es schon sehr schwierig“, sagt er. 

Doch die Vorbereitung macht dem 38-Jährigen Mut, dass der Auftakt am 30. Juli beim FSV Fernwald gelingt. „Wir haben sehr gut trainiert und eine andere Intensität“, lobt Paliatka. In den Testspielen lag der Fokus darauf, im Spiel mit dem Ball besser zu werden. Defensiv gelte es in den nächsten Tagen allerdings noch anzusetzen. Die Testspiele gegen den SV Flieden am Donnerstag (19 Uhr) und die U19 des SC Paderborn (Sonntag, 15 Uhr) kommen dem SVS-Trainer daher sehr gelegen. „Für uns sind das sehr gute Tests. Gerade auf Spiele gegen U19-Bundesligisten freuen wir uns. Da sind Spieler bei, die sehr gut kicken können“, sagt Paliatka.

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