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Einbruch nach der Pause: SV Neuhof unterliegt in Baunatal

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Von: Tino Weingarten

Fahrudin Kovac SV Neuhof
Fahrudin Kovac (links) hatte eine gute Gelegenheit, die Führung für den SV Neuhof zu erzielen. © Memento36

Der SV Neuhof kommt aus dem Negativstrudel nicht heraus. Beim KSV Baunatal gab es eine 0:2 (0:0)-Niederlage - trotz guter erster Halbzeit.

Viele gute Möglichkeiten seiner Mannschaft notierte sich Alexander Bär, Trainer des SV Neuhof, auf seinem Zettel. Die größte Chance hatte Fahrudin Kovac, der nach einem Steckpass seines Bruders Mirza jedoch keinen Torschuss zustande brachte und den Ball vom Fuß gespitzelt bekam. „Das sind die Situationen, in denen wir Tore fangen. Da müssen wir treffen, da gibt es keine zwei Meinungen“, sagte Bär.

SV Neuhof bricht nach guter Halbzeit gegen KSV Baunatal ein

Er sah eine sehr starke erste Halbzeit seiner Elf, in der sie es versäumte, den Treffer zu erzielen. „Wir haben dominant gespielt, Baunatal in der eigenen Hälfte festgezurrt. Nach der Pause sind wir aber völlig eingebrochen“, haderte Bär. Den Grund dafür versuche er, in der anstehenden Analyse zu finden. Der KSV Baunatal jedoch baute mehr Druck auf, zwang Neuhof dadurch zu Fehlern. Die Gäste kamen nur noch selten zu Entlastung.

„Ich weiß nicht, ob es mentale Gründe hat oder uns die Kraft nicht reicht. Aber derzeit reicht ein Tor, um uns auf die Verliererstraße zu bringen“, sagte Bär. Hüseyin Cakmak traf nach einer Ecke zur Führung (60.), der eingewechselte Sebastian Schmeer zur Entscheidung (73.). Ein Aufbäumen ließ Neuhof vermissen, die rote Laterne hängt auch über den Spieltag hinaus über dem Monte Kali.

KSV Baunatal: Wilke; Cakmak, Schäfer, Lindenthal (79. Siebert), Recker (57. Lorenzoni), Berninger-Bosshammer (57. Schmeer), Springer (84. Üstün), Klein (69. Schneider), Blahout, Borgardt, Krengel.
SV Neuhof: Grbovic; Paez, Mihaylov (85. Felipe), M. Kovac, Williams, Djebbari, A. Kovac (81. Gärtner), Gamanis, F. Kovac (61. Yanez Cortes), Thiry, Costa Sabate.
Schiedsrichter: Manuel Winkler (TSV Landau).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Hüseyin Cakmak (60.), 2:0 Sebastian Schmeer (73.).

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