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Kühne nach 7:2-Rausch: „Eintracht gehört nicht in diese Liga“

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Trainer Kristjan Glibo feierte mit Eintracht Frankfurt II einen 7:2-Kantersieg in Hadamar.
Trainer Kristjan Glibo feierte mit Eintracht Frankfurt II einen 7:2-Kantersieg in Hadamar. © Charlie Rolff

Die U21 von Eintracht Frankfurt hat den vierten Kantersieg in der noch jungen Hessenliga-Spielzeit gefeiert. 7:2 (3:1) hieß es bei RW Hadamar.

Hadamars Trainer Stefan Kühne kam angesichts der Stärke des Gegners ins Schwärmen: „Da hat es selbst als gegnerischer Trainer teilweise Spaß gemacht, den Jungs zuzuschauen. Die Eintracht hat sich nach der Pause in einen Rausch gespielt und gehört einfach nicht in diese Liga. Ich bin mir sicher, dass sie in der Regionalliga unter den Top zehn landen würde“, lobte Kühne, der allerdings auch erwähnte, dass ein Heimspiel gegen die Frankfurter ein Highlight ist. Hadamar durfte sich über 600 Fans freuen.

Eintracht Frankfurts U21 begeistert Hadamars Trainer Stefan Kühne

Die sahen am Anfang starke Hausherren, die in Führung hätten gehen können – selbst ein 2:0 war möglich. Stattdessen zeigte sich die Eintracht wahnsinnig effektiv und traf mit ihren ersten Aktionen. Nach dem Treffer zum 1:3 mit dem Pausenpfiff wollte Hadamar in Halbzeit zwei nochmal alles riskieren, wurde aber umgehend bestraft. „Natürlich war dieser Sieg absolut verdient. Aber ich kann meinen Jungs keinen großen Vorwurf machen“, sagte Kühne.

RW Hadamar: Hasselbach; Fosuhene, Paul, Teller, Sedy, Schäfer, Zouaoui, Wilhelmy, Dillmann, Burggraf, Koch.
Eintracht Frankfurt II: Horz; Gebuhr, Otto, Ferri Julia, Loune, Brauburger, Bobson, Wachs, Dejanovic, Sejdovic, Wenig.
Schiedsrichter: Felix Ebert (TSG Kirtorf).
Zuschauer: 600.
Tore: 0:1 Abassin Alikhil (8.), 0:2 Marc Wachs (19., Foulelfmeter), 0:3 Divaio Jhair Bobson (40.), 1:3 Marco Koch (45.+1), 1:4 Divaio Jhair Bobson (53.), 1:5 Ignacio Ferri Julia (57.), 1:6 Ignacio Ferri Julia (60.), 1:7 Emir Sejdovic (81.), 2:7 Marco Koch (85.).

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