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Elfmeter-Kuriosum um Erdinc Solak

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Von: Tino Weingarten

Erdinc Solak FSV Fernwald
Erdinc Solak traf bei seinem Elfmeter nur den Pfosten, der Nachschuss zählte nicht. © Memento36

Der FSV Fernwald hat nach dem Derbysieg in der Hessenliga-Aufstiegsrunde eine 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Hessen Dreieich hinnehmen müssen. Auch wegen eines Elfmeter-Kuriosums um Erdinc Solak.

Der traf nach einer Viertelstunde zwar im Nachschuss, Schiedsrichter Christoffer Reimund aber gab den Treffer richtigerweise nicht. Es wäre die 1:0-Führung für Fernwald gewesen, doch Solak schoss den Elfmeter an den Pfosten. Den Abpraller brachte er zwar an Pero Miletic im Dreieich-Tor vorbei, doch der Treffer war irregulär. „Die Regel kennen die wenigsten. Schade“, kommentierte FSV-Trainer Daniyel Bulut die Szene.

Schade vor allem deshalb, weil Dreieich knapp zehn Minuten später durch Zubayr Amiri in Führung ging. Obwohl die Hausherren überlegen waren, erhöhten die Gäste nach der Pause durch Abassin Alikhil. Der Anschlusstreffer von Nicolas Strack: er kam zu spät. „Wir hatten viele Chancen, sind in der zweiten Halbzeit immer wieder angelaufen, aber es hat an Effektivität gefehlt“, sagte Bulut. Die personelle Lage in Dreieich ist noch immer nicht entspannt, in der Nachspielzeit wurde in Max Steinbrecher ein Torhüter für Feldspieler Marco Speck eingewechselt.

Statistik

FSV Fernwald: Sahin; Kaguah, Bender, Goncalves, Solak (77. Mukasa), Markiewicz (58. Strack), Richter, Hendrich, Hofmann, Grönke, Göbel (70. Freese).
Hessen Dreieich: Miletic; Amiri, Alikhil (68. Affo), Reljic (80. Klein), Speck (90. Steinbrecher), Bunjaki, Alempic, Dejanovic, Cassaniti, Lagator, Barusic.
Schiedsrichter: Christoffer Reimund (SV Zwingenberg).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Zubayr Amiri (24.), 0:2 Abassin Alikhil (55.), 1:2 Nicolas Strack (88.).

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