Zwischen Moses Nickmanns (links) TuS Dietkirchen und Marius Kullmanns SV Flieden könnte es im kommenden Jahr ein Wiedersehen geben. Foto: Charlie Rolff
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Zwischen Moses Nickmanns (links) TuS Dietkirchen und Marius Kullmanns SV Flieden könnte es im kommenden Jahr ein Wiedersehen geben.

Mitbewerber drücken Dietkirchen die Daumen

Es könnte ein enger Zusammenhang mit den Spielen gegen TuS Dietkirchen bestehen, wenn Türk Gücü Friedberg in die Play-Offs kommt oder eben nicht. Am Sonntag (15 Uhr) treffen die Teams in Ober-Rosbach aufeinander. Für TuS-Trainer Thorsten Wörsdörfer sind da eher Punkte für die Play-Downs zu holen.

Als schwankend können die Ergebnisse des TuS beschrieben werden. Da ein 4:1-Erfolg über Hadamar, um daraufhin drei Spiele in Folge ohne Sieg zu bleiben. Eine Erklärung dafür hat TuS-Trainer Thorsten Wörsdörfer nicht gefunden: "Dann wären wir ein ganzes Stück weiter. Ich denke, dass wir gegen die vermeintlichen Spitzenmannschaften, dazu zähle ich Friedberg auch, bis ans Limit gehen. Gegen Teams auf Augenhöhe fehlen uns die paar Prozente." So spricht Wörsdörfer von "nur 14 Punkten", wobei die Konkurrenten der Liga ihnen wohl weniger zugetraut hätten.

Die Punkteausbeute empfindet der 54-Jährige also als zu gering für die bisher erbrachte Leistung, rechnet allerdings gegen, dass Dietkirchen mit 18 Spielern einen kleinen Kader aufweist, entsprechend härter bei Verletzungen getroffen wird und einige Spieler erst noch Oberliga-Erfahrung sammeln müssen. "Deshalb sind wir mit der Saison bislang trotzdem nicht unzufrieden", sagt Wörsdörfer, der mit einem Schmunzeln von drei leichten Spielen spricht.

Zweimal Friedberg, einmal Tabellenführer Eddersheim. In der bisherigen Historie der beiden Mannschaften setzte sich immer Türk Gücü durch. "Die haben eine starke Offensive, die in dieser Saison aber nicht immer zündet. Uns wäre geholfen, wenn wir nicht wieder drei Gegentore bekommen. Denn vier schießen wir dann auch nicht in jedem Spiel", hofft Wörsdörfer. "Die Mitbewerber drücken uns die Daumen, so weit ist es schon." Denn gewinnt Türk Gücü eins der Spiele gegen Dietkirchen nicht, dürfte der Zug Richtung Play-Offs langsam aber sicher ohne Friedberg abfahren.

Auf den fünften Platz schielt Dietkirchen nicht. Zuviel habe der TuS in den Spielen zuvor liegen gelassen. Erst bei einer perfekten Punkteausbeute aus den kommenden drei Partien sei Wörsdörfer bereit, den Blick Richtung Qualifikation für die Play-Offs zu richten. "Ich denke, dass die Spiele gegen Friedberg in engem Zusammenhang stehen, ob sie oder wir es schaffen können oder nicht", betont Wörsdörfer.

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