Zwar nicht drei Punkte für Stadtallendorf und Trainer Dragan Sicaja, aber immerhin viel Moral. Foto: Charlie Rolff
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Zwar nicht drei Punkte für Stadtallendorf und Trainer Dragan Sicaja, aber immerhin viel Moral.

3:3 nach 1:3 – Eintracht zeigt Moral

Als letzter Hessenligist ist Eintracht Stadtallendorf in die Saison gestartet: Im Mittelhessen-Derby in Steinbach trennte sich die Sicaja-Elf mit 3:3 (2:3) von Gastgeber FSV Fernwald.

"Wir müssen damit leben, wir können aber auch damit leben", sagte Reiner Bremer aus dem Führungsteam der Eintracht nach Spielende. Er hatte einen starken und druckvollen Beginn seines Teams gesehen, der in der schnellen Führung mündete, als ein Eigentor durch Louis Goncalves erzwungen worden war (4.). Doch statt die Möglichkeiten zum 2:0 und 3:0 zu nutzen, lag der TSV plötzlich 1:3 hinten. Der FSV bestrafte die Abstimmungsprobleme der neu zusammengestellten Mannschaft eiskalt mit drei Toren binnen 14 Minuten.

"Da hat man gesehen, dass eben noch Arbeit vor uns liegt, was aber in diesem Jahr für uns auch normal ist, weil wir eben nicht mit einer eingespielten Mannschaft in die Vorbereitung gegangen sind." Für Bremer war aber etwas anderes wichtiger: "Wir haben noch vor der Pause den Anschluss erzielt und haben die zweite Mannschaft klar dominiert. Genau da haben wir gesehen, dass die Moral der Mannschaft in Takt ist und wir mit einem guten Gefühl nach Hause fahren können."

Die Statistik:

FSV Fernwald: Balser; Bender, Freese, Goncalves, Markiewicz (63. Göbel), Richter (89. Sesay), Mukasa, Hendrich, Grönke (72. Simon), Vural, Dinler.
Eintracht Stadtallendorf: Sahin; Pape (46. Bremer), Williams, Schütze, Lindenthal (46. Arifi), Heuser, Phillips, Ofori, Bartheld (68. Bartheld), Wiessner, Seck.
Schiedsrichter: Christoph Rübe (OSC Vellmar).
Zuschauer: 320.
Tore: 0:1 Louis Goncalves (4., Eigentor), 1:1 Julian Bender (29.), 2:1 Yannis Grönke (35.), 3:1 Tim Richter (43.), 3:2 Damijan Heuser (44.), 3:3 Malcolm Phillips (66.).

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