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Niederaula wehrt sich super - Fotos

Der SV Neuhof steht wie erwartet in der nächsten Runde im Hessenpokal. Der Hessenligist setzte sich mit 3:1 (0:1) bei der SG Niederaula/Kerspenhausen durch. Allerdings bekleckerte sich der haushohe Favorit nicht mit Ruhm. Trotz ständiger Feldvorteile hielt Niederaula das Spiel lange spannend.

Vor dem Spiel war Niederaulas Trainer Frank Ullrich alles andere als optimistisch. Zu viele Spieler mussten passen. Unter anderm spielte der Außenseiter ohne Fabian Koch, Lukas Gemming, Max Schäfer, Dominik Orth und Max Schäfer. Von denen kamen Veapi, Gemming und Schäfer quasi direkt von der Autobahn oder vom Beruf an den Sportplatz. Das Trio wurde nach der Pause nach und nach eingewechselt. Ebenfalls nicht dabei: Bekim Mustafi. Der jedoch aus einem freudigen Grund. Denn Mustafi wurde am Spieltag Vater eines Sohnes und war entsprechend verhindert.

Klasse jedoch, wie Niederaula/Kerspenhausen diese Ausfälle wettmachte. Mit einer ausgezeichneten Grundordnung überließ man Neuhof zwar gefühlte 80 Prozent den Ball, aber der Hessenligist machte daraus so gut wie nichts. Vier, fünf gute Möglichkeiten hatte Neuhof zwar, aber außer gegen Laketic musste Torwart Jonas Rös vor der Pause nicht wirklich ernsthaft eingreifen.

Und so führte der Gastgeber nach 45 Minuten völlig überraschend mit 1:0, weil Jan Ullrich einen herausragenden Pass steckte und Mehmet Yigit frei vor Schlussmann Ahmed Hadzic eiskalt blieb. Yigit schob den flach ein. Viel hätte nicht gefehlt und die 250 Besucher hätten kurz danach sogar ein zweites Mal gejubelt. Diesmal scheiterte Yigit allerdings an Hadzic (14.).

Bei Neuhof fiel zunächst auf, dass Ilias Benazza am Spielbericht erschien. Der hatte am Samstag in Baunatal Gelb-Rot gesehen. Paragraph 107 der Spielordnung besagt aber, dass der Spieler nur für die Hessenliga gesperrt ist. Soll heißen: In Niederaula durfte Benazza dabei sein, kommenden Samstag im Heimspiel gegen Hünfeld muss er aber zuschauen. Dann wird möglicher Weise auch Godefroi Nzambi fehlen, der bereits nach 20 Minuten verletzt vom Platz musste.

Nach dem Wechsel ging es zunächst so weiter und mit etwas mehr Glück und Kaltschnäutzigkeit, hätte der Underdog tatsächlich auf 2:0 erhöht. Jan Ullrich nutzte die Unordnung in Neuhofs Abwehr, hatte freier Bahn, schoss aber etwas überhastet drüber. Und so kam es, wie es die meisten draußen schon dachten. Nach exakt einer Stunde glich Neuhof aus, als Fahrudin Kovac eine Einladung im Strafraum annahm.

Trotz des Ausgleichs und der Tatsache, dass bei Niederaula mehr und mehr die Kräfte schwanden, war die Überlegenheit des Favoriten nicht drückend, auch wenn Costa Sabate nur den Pfosten traf (71.). Mit den eingewechselten Diakiese und Costa Sabate kam endlich mehr Schwung in die Offensive. So überraschte es auch nicht, dass sich beim 1:2 Diakiese über die linke Bahn sauber durcharbeitete und die maßgenaue Flanke an den langen Pfosten schlug. Dort stand Abnehmer Costa Sabate.

Logisch, dass Niederaulas Trainer Frank Ullrich mit dem Auftritt seiner Mannen super leben konnte. "Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden. Gerade die jungen Spieler, die bisher ein bisschen hinten anstanden, haben das ganz toll gemacht. Ich will niemanden hervorheben, aber Luis Veapi wäre da an erster Stelle zu nennen", so Ullrich, dem vor allem eines gefallen hat. "Die Geschlossenheit. So will ich das sehen, wobei mir bewusst ist, dass wir uns erst noch finden müssen und das noch ein bisschen dauern wird."

Die Statistik

SG Niederaula/Kerspenhausen: Rös; Kohlstädt, Richardt, Bernt, Wirth, Fälber, L. Veapi, Beck (64. Schäfer), Jäger, (46. Gemming), Yigit, Ullrich (79. A. Veapi).
SV Neuhof: Hadzic; Dzodic (58. Diskiese), Nzambi (21. Korn), Atanaskovic, Turan (69. Costa Sabate), Paez, Klapan, Laketic, F. Kovac, A. Kovac.
Schiedsrichter: Justin Herbert (Schwarzbach).
Zuschauer: 250.
Tore: 1:0 Mehmet Yigit (9.), 1:1 Fahrudin Kovac (60.), 1:2 David Costa Sabate (75.), 1:3 Akif Kovac (88.).

Rubriklistenbild: © Fotos: Kevin Kremer

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