Patrick Schaaf von der SG Barockstadt gab sein Comeback.
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Patrick Schaaf meldete sich im Hessenpokal-Halbfinale zurück.

Schaaf zurück nach Herzerkrankung

„Ich genieße jedes Training und jede Minute auf dem Platz“

Trotz des Ausscheidens im Hessenpokal-Halbfinale gab es für die SG Barockstadt eine positive Nachricht zu vermelden. Kapitän Patrick Schaaf meldete sich nach monatelangem Ausfall zurück.

Das letzte Spiel machte Schaaf am 9. Oktober beim 2:2 gegen den FSV Fernwald. In der Zwischenzeit konnte der Kapitän zwar beim Auftakt in die Wintervorbereitung mitwirken, eine erneute Erkrankung des Herzbeutels zwang ihn jedoch erneut monatelang zum Zuschauen. So tauchte Schaaf bei der 1:3-Niederlage gegen den TSV Steinbach Haiger unerwartet im Kader der SGB auf. „Wir müssen ihn jetzt langsam aufbauen und nicht verheizen“, sagte sein Trainer Sedat Gören nach dem Spiel.

Rund 20 Minuten durfte Schaaf im Hessenpokal wieder mitwirken. Die Kapitänsbinde hatte zwar weiterhin Marius Grösch um den Arm, doch die Präsenz von Schaaf war gleich spürbar. „Schade, dass ich der Mannschaft nicht noch helfen konnte, aber ich denke, wir haben ein ordentliches Spiel gemacht“, sprach der 32-Jährige nüchtern über das Spiel.

Gesundheit nach zweifacher Herzerkrankung für Patrick Schaaf oberste Priorität

Seit vier Wochen ist Schaaf wieder im Training, vollumfänglich trainiert er seit zwei Wochen. „Die Blutwerte waren okay und der Arzt hat das ‚Go‘ gegeben. Deshalb habe ich gesagt, dass ich mit in den Kader gehe“, erklärt der Mittelfeldspieler. In den kommenden Wochen soll er behutsam an das alte Niveau herangeführt werden: „Ich genieße jedes Training und bin froh über jede Minute, die ich spielen kann. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft im Titelrennen helfen kann.“ Gören wolle ihm in den nächsten Wochen Minuten geben - in der Hoffnung auf einen fitten Patrick Schaaf in den Aufstiegsspielen.

Oberste Priorität habe aber, betont Schaaf, die Gesundheit: „Das war zweimal eine Herzbeutelentzündung, daher muss man das Ganze etwas sacken lassen. Wichtig ist, gesund zu bleiben.“ Nichtsdestotrotz ist die Regionalliga das große Ziel: „Wir wollen aufsteigen und deshalb betreiben wir das Ganze. Wenn wir mit voller Kapelle spielen, werden wir auch gegen den ein oder anderen Regionalligisten eine Chance haben und gewinnen“, sagt Schaaf.

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