Hadamars Mirko Dimter (rechts) wird am Wochenende auf Andre Fließ im Eddersheim-Dress treffen. Foto: Charlie Rolff
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Hadamars Mirko Dimter (rechts) wird am Wochenende auf Andre Fließ im Eddersheim-Dress treffen.

"Regionalliga? Dann sagen wir nicht nein"

Wieder mal ist Rot-Weiss Hadamar in das Spitzenspiel der Hessenliga-Gruppe B verwickelt. Am Samstag (15 Uhr) trifft der Tabellenführer auf den FC Eddersheim.

Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet Hadamars Trainer Stefan Kühne gegen den Tabellenzweiten. Zwei Mannschaften treffen aufeinander, die über Kompaktheit und den Team-Gedanken kommen, sagt er. "Beide Teams bestehen nicht aus elf Einzelspielern. Am Ende wird das Matchglück entscheidend sein, aber wir sind mittlerweile so weit, Top-Gegner schlagen zu können", betont Kühne. Drei Punkte sind das ausgeschriebene Ziel für Hadamar, denn die dürften, trotz der engen Konstellation in Gruppe B, ziemlich sicher auf das Play-Off-Konto wandern.

Trotz Tabellenplatz zwei zeigt sich Eddersheim noch schwankend in den Leistungen. Mal sind es gute Leistungen wie beim 2:1 gegen das stark besetzte Hessen Dreieich oder dem 5:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen Schlusslicht Bad Vilbel. Allerdings schleichen sich beim FCE überraschende Niederlagen ein wie das 2:5 gegen Griesheim. Hadamar spielt im Vergleich die stabilere Saison, lediglich die 1:4-Niederlage im Derby bei Dietkirchen dürfte als krasser Ausrutscher gewertet werden.

Als die kompletteste Mannschaft betitelte Walldorfs Trainer Martin Max Hadamar vor dem Duell am vergangenen Wochenende. Kühne sieht die Mischung innerhalb der Mannschaft als Erfolg bringende Eigenschaft: "Wir haben die Mannschaft vor der Saison ein bisschen verjüngt. Sie haben das Ziel Regionalliga und geben auch so Gas. Die Mischung aus jungen und älteren, die den Sprung bereits geschafft haben, passt." Die Regionalliga ist das Ziel vieler Spieler. Wie sieht es mit dem Verein aus?

"Zuerst einmal wollen wir in die Play-Offs und dann sehen wir, mit wie vielen Punkten wir starten. Natürlich wollen wir dann auch Fulda ärgern und wenn wir am Ende Erster seien sollten, sagen wir auch nicht nein", verdeutlicht Kühne. Die SG Barockstadt sieht der 41-jährige Ex-Profi als den Ligaprimus: "Sie sind am besten aufgestellt und einfach weiter als Hadamar." Für Hadamar sei ein Platz unter den ersten Fünf das gesetzte Ziel, an dem in Ruhe gearbeitet werden soll. Möglichst mit wenig Verletzten.

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