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2:0 reicht HSV nicht – Doppelschlag bringt SGB zurück – Fotos

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Der Hünfelder SV führte im Hessenliga-Derby vor mehr als 1000 Zuschauern schon mit 2:0 und musste am Ende froh sein, einen Punkt mitzunehmen. 2:2 (1:0) endete das rassige Spiel.

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Lädiert waren beide Kader: Während bei der SG Barockstadt weiterhin Spieler wie Kapitän Patrick Schaaf, Goalgetter Dominik Rummel oder Spielgestalter Leon Pomnitz passen mussten, fehlten beim HSV Linksverteidiger Leon Zöll, Langzeitverletzte wie Nils Wenzel oder Aaron Gadermann und auch der HSV-Kapitän Julian Rohde war noch nicht wirklich fit, nahm aber zumindest auf der Bank Platz. Im Vergleich zur Vorwoche lief der Derbyheld von 2018, Franz Faulstich, erstmals seit Spieltag zwei von Beginn an auf – und spielte für Zöll im gewohnten 4-2-3-1 hinten links. Bei der SGB ersetzte der wieder genesene Johannes Hofmann den verletzten Jan Vogel, was auch eine Systemumstellung nach sich zog: Statt im 4-1-3-2 wie beim 3:0 gegen Baunatal mit Vogel als Spielgestalter, wählte Gästecoach Sedat Gören ein 4-1-4-1, in dem Hofmann und Tolga Duran auf der Acht spielten.

Und dass der tatsächliche Unterschied zwischen beiden Mannschaften nicht unbedingt die vor dem Spiel in der Tabelle ausgewiesenen 13 Punkte beträgt. Zwar war es der Gast, der das Spiel in weiten Teilen der ersten Halbzeit bestimmte, aber der HSV versteckte sich nie, versuchte immer wieder in vorderster Linie das Aufbauspiel zu attakieren und erzwang dadurch zwei gute Chancen, von dem eines zur Pausenführung langte: HSV-Linksaußen Maximilian Fröhlich ließ gegen Dennis Müller nicht locker, bis ihm die Balleroberung gelang, er Marcel Dücker bediente und der mit viel Entschlossenheit durchbrach und traf (17.). Und kurz vor der Pause hätte Goalgetter sogar das 2:0 erzielen können, doch nachdem ihm die Eroberung gegen Markus Gröger gelang, versprang ihm auf dem Weg zum Tor der Ball (44.).

Doppelschlag in drei Minuten

Doch eine gute Chance mehr besaß in Halbzeit eins der Gast: Die erste vergab Mittelstürmer Tobias Göbel nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite, als das Gestochere rund um den Fünfmeterraum nicht zum gewünschten Erfolg führte (9.). Beinahe einer Sensation kam anschließend die Parade von Benedikt Kaiser gegen Moritz Reinhards Kopfball gleich, den der HSV-Keeper aus kurzer Distanz noch parieren konnte (25.). Und letztlich prüfte HSV-Rechtsverteidiger Simon Schilling seinen eigenen Torwart bei einer verunglückten Rettungsaktion (43.).

Durchgang zwei begann mit einer klasse Hünfelder Mannschaft, die in jedem Zweikampf präsent war, dem Gegner kaum Platz zur Entfatung ließ und prompt die große Gelegenheit zum 2:0 besaß: Fröhlich wurde von Vogt freigespielt und setzte das Leder Zentimeter neben den rechten Pfosten (52.). Doch Fröhlich ließ nicht entmutigen und profitierte bei seinem Treffer zum dann verdienten 2:0 von der hervorragenden Vorarbeit Alexander Reiths, der die Gästeabwehr schwindelig spielte (61.). Barockstadt reklamierte vehement, dass der Torschütze im Abseits gestanden hätte, dass ansonsten sehr souveräne Schiedsrichter-Gespann um Felix Berger entschied anders (60.).

Doch Barockstadt, bis dato im zweiten Durchgang kaum zu sehen und nur nach Duran-Standards mit einer gewissen Gefährlichkeit im Spiel, drehte jetzt auf: Eine Duran-Ecke nickte Reinhard ein (70.) und nur drei Minuten später wurde Kevin Hillmann zu viel Platz auf der linken Seite gewährt, der von 17, 18 Metern halblinker Seite ins kurze Eck traf. Und der HSV hatte arge Mühen, den Doppelschlag zu verkraften, Barockstadt drängte, wollte unbedingt den Dreier und hatte Chancen: Kaiser hielt gegen Göbel zweimal gut (82.), dazu verteidigte Hünfeld die Duran-Standards mit viel Entschlossenheit. Und es reichte.

Die Statistik:

Hünfelder SV: Kaiser; Schilling (79. Häuser), Fuß, Witzel, Faulstich – Dücker, Alles – Vogler (67. Sternstein), Reith, Fröhlich – Vogt (87. Brähler).
SG Barockstadt: Wolf; Müller, Gröger, Pecks, Hillmann – Grösch – Reinhard, Duran (90. Zenuni), Hofmann, Wittke (58. Budesheim) – Göbel.
Schiedsrichter: Felix Berger (TSV Herleshausen).
Zuschauer: 1200.
Tore: 1:0 Marcel Dücker (17.), 2:0 Maximilian Fröhlich (61.), 2:1 Moritz Reinhard (70.), 2:2 Kevin Hillmann (73.).

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