SV Steinbach Thore Hütsch gegen Bad Vilbel Filip Cirpaci
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Steinbachs Thore Hütsch grätscht gegen Vilbels Filip Cirpaci.

Steinbach siegt auswärts

Kvaca ebnet den Weg

2022 bleibt bislang das Jahr des SV Steinbach: Mit dem 2:0 (1:0)-Auswärtssieg in Bad Vilbel hat die Elf von Petr Paliatka nunmehr sieben von neun Punkten in der Hessenliga-Abstiegsrunde eingefahren - alle in der Fremde.

Steinbach musste auf Abwehrhüne Alin Neacsu (krank) und Michael Wiegand verzichten. Coach Petr Paliatka baute erneut auf die Dreierkette, mit der man in den Spielen in Griesheim (2:2) und Friedberg (4:2) erfolgreich aufgetreten war. Bott, Tom Wiegand und Hildenbrand machten hinten geschickt zu.

So entwickelte sich vor den knapp 130 Zuschauern eine erste Halbzeit, die durchaus flott war, aber der das Salz in der Suppe durch gute Torszenen fehlte. Die beste Möglichkeit hatte für lange Zeit Max Stadler, als er sich gegen zwei Mann durch tankte, aber im Abschluss zu hoch zielte (20.). Auf der Gegenseite bekam Keeper Philipp Bagus einen einzigen halbwegs ernsten Schuss auf seinen Kasten.

Als Vilbel dann verletzungsbedingt kurz vor der Pause auswechseln musste, hatten sich alle Besucher eigentlich schon mit einem torlosen Remis nach der Hälfte der Zeit abgefunden. Dann aber flog eine letzte Ecke von Uth in den Strafraum und im anschließenden Luftkampf nahm Vilbels Cirpaci die Hand zu Hilfe. Die Konsequenz: Elfmeter für Steinbach. Kvaca scheiterte erst mit seinem schwach geschossenen Ball an Schlussmann Orband, doch der wehrte den Ball in die Mitte ab. Kvaca reagierte schnell, drückte die Kugel über die Linie und Schiri Lecke pfiff direkt zur Pause. Steinbach führte in letzter Sekunde 1:0.

Nach dem Wechsel hatte Vilbel zwei dicke Ausgleichschancen. Erst, als Shimoda in bester Position einen Schlenzer zu hoch ansetzte (56.), dann als Keeper Philipp Bagus überragend gegen Embaye parierte (81.). Hier hätten die enttäuschenden Hausherren das 1:1 machen können. Das wäre allerdings schmeichelhaft gewesen, denn leicht hätte das Spiel frühzeitig entschieden sein können.

Was alleine der eingewechselte Homan Halimi vergeigte, hätte locker für zwei weitere Tore reichen müssen. Auch Dominik Hanslik hatte das 0:2 zwei Mal am Fuß, scheiterte aber mit besten Gelegenheiten. So dauerte es bis in die Nachspielzeit, ehe doch noch Halimi mit dem 0:2 alles klar machte.

Statistik

FV Bad Vilbel: Orband; Gashi, Safaridis, Filipovic (42. Alik), Embaye, Okuno, Shimoda (70. Lahchaychi), Knauer, Böger, Bauscher, Cirpaci (65. Ushiyama).
SV Steinbach: Bagus; Bott, T. Wiegand, Hildenbrand, F. Wiegand, Uth, Kvaca (70. Wittke), Madzar, Hütsch, Hanslik (90.+3 Göb), Stadler (54. Halimi).
Schiedsrichter: Tobias Lecke (FSG Bebra).
Zuschauer: 130.
Tore: 0:1 Petr Kvaca (45.+3), 0:2 Homan Halimi (90. +1).
Besondere Vorkommnisse: Petr Kvaca (Steinbach) scheitert mit Handelfmeter an Vilbels Torwart Robin Orband (45.+3).

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