Niko Zvekic Hünfelder SV
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Niko Zvekic und der Hünfelder SV unterlagen bei Viktoria Griesheim deutlich.

HSV verliert deutlich

Keine Punkte und zwei Verletzte

Für den Hünfelder SV war auch bei der zweiten Auswärtsfahrt in den Play-downs nichts zu holen: Mehr als die verdiente 1:4 (0:1)-Niederlage schmerzen aber die nächsten beiden Verletzten.

Denn binnen zwei Minuten mussten gleich beide Linksverteidiger vom Feld. Zunächst traf es Leon Zöll, bei dem zum dritten Mal in letzter Zeit der Oberschenkel an der gleichen Stelle Probleme bereitete. Erneut blüht ihm eine mehrwöchige Pause. Sein erster Ersatzmann für diese Position ist Nils Wenzel, der diesmal für den fehlenden Maximilian Fröhlich als Rechtsaußen anfing. Kaum hatte er nach Zölls Auswechslung die Linksverteidigerposition eingenommen, hielt Michael Adusei den Fuß drauf und Wenzel musste gestützt den Kunstrasen verlassen. Das Sprunggelenk war schon Minuten später stark geschwollen.

Da passte der Spielverlauf ins Bild: Der Gast war vor der Halbzeit nicht gut, hatte kaum Ballbesitz und nur einen Torschuss durch den zurückgekehrten Goalgetter Andre Vogt, der aus großer Distanz knapp verfehlte (30.). Viel spielfreudiger und agiler auf dem Kunstrasen agierte Griesheim. Allerdings deutete viel auf ein 0:0 zur Pause hin, bis Goalgetter Patrick Stumpf aus der Drehung per Volleyschuss abzog und den vielleicht 30 Zentimeter von ihm entfernten, allerdings vom Körper weggestreckten Arm des HSV-Verteidigers Steffen Witzel traf. Den Strafstoß verwandelte Alexandru Paraschiv eiskalt. Direkt danach war Pause.

Hünfeld schüttelte sich in der Pause, versuchte nun dominanter zu agieren und kassierte in der besten Phase das 0:2, weil Kaiser-Ersatz Fabian Brunner in die Sonne schaute, eine weite Flanke unterlief und Stumpf freistehend einschieben konnte (53.). Zumindest unglücklich sah Brunner auch bei Stumpfs zweitem Treffer, dem 4:1, aus. Zwischenzeitlich fielen die zwei schönsten Treffer des Tages: Der eingewechselte Noah Lorenz verwertete einen ganz feinen Ball in die Schnittstelle von Paraschiv (56.), im Gegenzug gelang Aaron Gadermann per feinem Heber nach Chipanspiel von Sebastian Alles immerhin der Ehrentreffer (57.).

Und während sich Grieheim über den ersten Dreier in den Play-downs freuen durfte und sich damit mächtig Luft im Klassenkampf verschafft, ist der HSV nun auf einen Abstiegsplatz abgerutscht.

Statistik:

Viktoria Griesheim: Derwein; Bender, Kern, Windeck, Sanchez Ruiz Diaz – Starck, Volk (76. Arslan) – Adusei (46. Lorenz), Fisch (80. Sanchez Schneider), Paraschiv – Stumpf.
Hünfelder SV: Brunner; Faulstich, Fuß, Witzel, Zöll (35. Sternstein) – Zvekic, Alles – Wenzel (38. Häuser), Gadermann, Krieger (68. Rohde) – Vogt.
Schiedsrichter: Dennis Jantz (1. SC Kohlheck).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Alexandru Paraschiv (45.+2, Handelfmeter), 2:0 Patrick Stumpf (53.), 3:0 Noah Lorenz (56.), 3:1 Aaron Gadermann (57.), 4:1 Patrick Stumpf (72.).

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