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Williams und ein Eigentor: Nichts zu holen für Flieden - Fotos

Für den SV Buchonia Flieden gab es im Hessenliga-Gastspiel beim TSV Eintracht Stadtallendorf nichts zu holen. Die 0:3 (0:1)-Niederlage ging absolut in Ordnung.

Flieden musste erneut auf zahlreiche Spieler und den letztmals gesperrten Trainer Bardo Hirsch auskommen, die Startelf war die gleiche wie beim 2:1 gegen Neuhof. Bei Stadtallendorf lichtete sich das Lazarett dagegen, mit Stürmer Del Angelo Williams und Kapitän Christopher Schadeberg kehrten nach dem 0:0 in Hünfeld wichtige Spieler zurück. Und Williams war direkt auffälligster Akteur. Einen ersten Warnschuss setzte der frühere Drittliga-Stürmer neben das Tor (10.), rund 90 Sekunden später war er dann mit seinem schwächeren linken Fuß erfolgreich. Aus gut 22 Metern ließ er Keeper Lukas Hohmann keine Chance, ein tolles Tor.

Es war nicht das einzige Mal, dass die Stadtallendorfer, mit Mittelfeldraute und zwei Stürmern variabel aufgestellt, die Fliedener vor Probleme stellte. Die Innenverteidiger Christian Kreß und Nico Hohmann sahen sich Williams und dem 19-jährigen 2,04-Meter-Hüne Ephraim Eshele oft alleine ausgesetzt, gerade Rechtsverteidiger Samit-Islam Beladjel unterstützte meist nicht ausreichend. Kapital daraus konnte der TSV in einem chancenarmen Spiel allerdings lange nicht schlagen.

Flieden muss zweimal verletzungsbedingt wechseln

Allerdings hatte der letztjährige Regionalligist von Flieden auch nichts zu befürchten. Am gefährlichsten war eine kleine Eckenorgie unmittelbar vor der Pause, als Marius Kullmanns letzter Versuch direkt am Außenpfosten landete. Ansonsten hatten die Offensivspieler um Fabian Schaub und Marc Götze aber einen ganz schweren Stand. Das zweite Tor der Hausherren war so nur eine Frage der Zeit, und nachdem Eshele eine Großchance noch leichtfertig liegen ließ (59.), war es ausgerechnet ein Fliedener, der für die Vorentscheidung sorgte: Timo Cecen hatte Williams klasse freigespielt, Kreß konnte die Hereingabe nur noch ins eigene Tor befördern (67.).

Williams, bester Mann auf dem Platz, krönte dann noch seine Leistung und traf zum auch in der Höhe verdienten 3:0-Endstand (77.). Bitter für die Buchonia: Mit Sascha Rumpeltes musste der Kapitän das Spiel angeschlagen vorzeitig verlassen, zudem klagte Jacob Müller über Schwindelgefühle. Rumpeltes gab aber direkt Entwarnung: "Der Muskel hat zugemacht, aber bis Mittwoch wird das gehen", so der Kapitän, der die Niederlage realistisch einschätzen konnte: "Der Gegner war nicht unsere Kragenweite." TSV-Trainer Dragan Sicaja war dagegen zufrieden: "Wir haben das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute kontrolliert und – glaube ich – keine richtige Chance zugelassen. Und ein Spieler wie Williams ist einfach ein anderes Kaliber."

Die Statistik:

TSV Eintracht Stadtallendorf: Sahin; Schütze, Phillips, Schadeberg, Markovic (77. Seck) – Arifi – Zildzovic, Heuser – Cecen (77. Bartheld) – Williams, Eshele (76. Lindenthal).
SV Buchonia Flieden: L. Hohmann; Beladjel, Kreß, N. Hohmann, Kullmann – Rehm, Rumpeltes (83. Larbig) – Hagemann, Götze, Müller (61. Mächtel) – Schaub.
Schiedsrichter: Alexander Hauser (TuS Hausen).
Zuschauer: 320.
Tore: 1:0 Del Angelo Williams (11.), 2:0 Christian Kreß (67., Eigentor), 3:0 Del Angelo Williams (77.).

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