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Wunschkandidat Grösch kommt nach Flieden

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Der zweite Vorsitzende Frank Happ (rechts), Spielausschussvorsitzender Markus Kullmann (von links) und Abteilungsleiter Martin Hohmann freuen sich über Neuzugang Christoph Grösch. Foto: SV Flieden
Der zweite Vorsitzende Frank Happ (rechts), Spielausschussvorsitzender Markus Kullmann (von links) und Abteilungsleiter Martin Hohmann freuen sich über Neuzugang Christoph Grösch. © SV Flieden

Der SV Buchonia Flieden hat auf den Abgang des langjährigen Stammkeepers Lukas Hohmann nach Freiensteinau reagiert. Christoph Grösch wechselt von der Spvgg. Hosenfeld zum Hessenligisten.

"Chris ist ein sehr gut ausgebildeter Torhüter, der Erfahrungen in der Verbands- und Gruppenliga gesammelt hat. Unserer Einschätzung nach ist er nun bereit für den nächsten Schritt", betont Fliedens zweiter Vorsitzender Frank Happ. Unter anderem in zwei Probetrainings konnte der 27-Jährige, der lange beim TSV Lehnerz spielte und 63 Spiele für die zweite Mannschaft in der Verbandsliga bestritt, Torwarttrainer Peter Kreß und Co. überzeugen.

"Nach Lukas' Bekanntgabe des Wechsels war Chris von Anfang an unsere erste Option. Wir haben uns wenige Gedanken über Alternativen gemacht. Bei uns in Flieden spielt die soziale, menschliche Komponente eine große Rolle. Wir sind überzeugt, dass es mit Chris perfekt passen wird", sagt Happ. Grösch, der seit 2018 bei Gruppenligist Hosenfeld das Tor hütet, wird damit das Torhütertrio um Florian Weß und Ricardo Hoffmann komplettieren.

Happ über Hirsch: "Es brauchte Anlaufzeit"

Ein weiterer Aspekt, der für den Trätzhofer spreche: die fußballerischen Fertigkeiten. "Er ist ein spielender Torwart, der Mut und Fähigkeit besitzt, um einen Spielaufbau zu machen. Darauf legt unser Trainer Bardo Hirsch viel Wert", verrät das Fliedener Vorstandsmitglied. Denn Hirsch wird die Buchonia auch in der kommenden Saison betreuen, wie Happ im gleichen Atemzug bekanntgibt – der 59-Jährige bleibt genauso wie Reserve-Trainer Stefan Schmidt, der die Kreisoberliga-Truppe verantwortet.

"Die Gespräche gingen sehr, sehr zügig vonstatten. Wir sind zufrieden mit der Arbeit von beiden Trainern. Deshalb stand außer Frage, dass wir mit beiden weitermachen wollen", sagt Happ, der zugibt, dass es mit Hessenliga-Coach Hirsch zu Beginn der Saison ein paar Problemchen gab: "Es brauchte etwas Anlaufzeit, von beiden Seiten. Wir mussten uns erstmal gegenseitig aneinander gewöhnen. Aber obwohl wir mit beiden Mannschaften in der Abstiegsrunde stehen, ist eine Entwicklung in den Mannschaften zu erkennen."

Neuzugänge im Kampf um den Klassenerhalt soll es in der Restrunde nicht geben, für die neue Saison sind die Planungen dank Grösch – nach Marc Röhrig (Rothemann) und Christian Bohl (Hilders/Simmershausen) Neuzugang Nummer drei – weit fortgeschritten. "So ein bisschen machen wir es davon abhängig, in welcher Liga wir spielen werden", erklärt Happ. Im Blickfeld stehen Spieler für die offensive Außenbahn und ein Akteur für die Zentrale, der Erfahrung mitbringt.

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