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Zwölf Feldspieler müssen langen

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Von: Tobias Konrad

Kevin Krieger Hünfelder SV Hessenliga
Hünfelds Kevin Krieger verpasst das Auswärtsspiel in der Hessenliga beim SV Zeilsheim. © Siggi Larbig

Das spielfreie Wochenende sollte den Teams der Hessenliga-Abstiegsrunde in die Karten gespielt haben. Mancher Spieler hatte eine Woche länger Zeit, sich zu erholen. Doch der Hünfelder SV zeigt, dass das ein Irrtum ist.

Zwölf Feldspieler aus dem Kader der ersten Mannschaft kann HSV-Coach Johannes Helmke für die Partie beim SV Zeilsheim (Sonntag, 15 Uhr) vorweisen. Zwar kehrt Maximilian Fröhlich zurück, doch dafür fällt Kevin Krieger weg. Die jüngst zur Verletztenliste hinzugestoßenen Nils Wenzel (angerissenes Außenband) und Leon Zöll (Muskelfaserriss) haben nun eine Diagnose. "Also war das freie Wochenende weder negativ noch positiv", schildert Helmke, der die angespannte Lage mehr oder minder akzeptiert und darauf verweist, "dass wir immer noch eine gute Truppe und alles in der eigenen Hand haben".

Dass ein Sieg beim nach der Winterpause noch sieglosen SVZ her muss, sollte klar sein. "Die Leistungen von Zeilsheim gilt es mit Vorsicht zu genießen. Fußballerisch sind sie richtig gut, doch Corona plagt auch sie. Wir müssen uns der Qualität entgegenstemmen und die nötigen Attribute für den Abstiegskampf mitbringen. Auf dem Kunstrasen dürfen wir aber nicht die spielerische Klinge vernachlässigen", sagt Helmke.

Bad Vilbels Trainer Amir Mustafic glaubt an Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag

Der FV Bad Vilbel hält sich momentan noch über dem Abstiegsstrich. Bloß nicht in die rote Zone will Trainer Amir Mustafic rutschen, seiner jungen Truppe traut er zu, dass am Sonntag (15 Uhr) der KSV Baunatal erstmals als Verlierer nach der Winterpause vom Platz geht. Vilbel patzte zuletzt beim 0:2 gegen Steinbach, das letzte Wochenende spielte Mustafic nicht in die Karten. "Eine Niederlage willst du schnell wieder korrigieren", sagt der FV-Trainer. Dies soll nun gegen eine "erwachsene" Truppe aus Nordhessen geschehen.

Zudem glaubt der Coach, dass der Abstiegskampf erst am letzten Spieltag entschieden wird. "Meine Mannschaft hat Schwankungen drin, kann aber spielerisch gegen jeden Gegner mithalten. Das Problem ist ab und an die Robustheit." Warum es auf fremden Geläuf für Vilbel in dieser Spielzeit besser als auf heimischen läuft, fragt sich ebenfalls Mustafic. "Den Vorteil eines Heimspiels bekommen wir nicht umgesetzt.

Buchonia Flieden kann immerhin die Hohmann-Brüder begrüßen

Kaum Veränderungen gibt es beim SV Buchonia Flieden vor dem Duell bei Türk Gücü Friedberg (Samstag, 15 Uhr). Weiter mit vielen Langzeitverletzten ist der Zettel beschriftet, immerhin kehren Lukas und Nico Hohmann nach Corona-Infektionen zurück. Noch auf sich warten lässt Sascha Rumpeltes, der nach seiner Erkrankung zuletzt ein zweiwöchiges Sportverbot hatte und morgen einen CT-Termin zum Check nutzt. "Es geht vom Körpergefühl in die richtige Richtung, aber so wirklich fit bin ich nicht", erläutert der Linksfuß, der nur zu gerne mit den zahlreichen anderen Ausfällen auf den Platz zurückkehren würde. Im letzten Spiel waren ausschließlich Juniorenspieler auf der Ersatzbank. "Die Jungs geben alles und dann ist es bedrückend, mit den anderen Verletzten draußen zu stehen und nicht helfen zu können. Wir müssen mit dem verbleibenden Kader uns mit aller Macht stemmen", sagt Rumpeltes.

Den Spieltag vervollständigen die Duelle des SC Viktoria Griesheim gegen den FC Bayern Alzenau und von Rot-Weiß Walldorf gegen Hanau 93 (beide Sonntag, 15 Uhr).

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