KOL Süd: Gundhelm/Hutten möchte Freiensteinau ärgern

15.03.2019

672 Tage andauernde Serie steht auf dem Prüfstand

Die Freude bei den Spielern der SG Gundhelm/Hutten war nach dem Auftaktsieg groß, nun möchte die Stolberg-Truppe gegen den Primus nachlegen. Foto: Ralf Hofacker

Am Sonntag ist es exakt 672 Tage her, dass die SG Gundhelm/Hutten letztmals ein Ligaspiel in Hutten verloren hat. Die beeindruckende Serie wird allerdings auf eine harte Probe gestellt, wenn um 15 Uhr Kreisoberliga-Süd-Tabellenführer SG Freiensteinau zu Gast sein wird.

Dass in Hutten Fußballspiele oftmals anders laufen als auf anderen Sportplätzen, wurde beispielsweise beim kuriosen 5:3 im entscheidenden Relegationsspiel gegen Johannesberg II deutlich, als die Spielgemeinschaft im vergangenen Sommer den Aufstieg in die Kreisoberliga realisierte. Letztmals dort erfolgreich war der jetzige Ligakonkurrent Magdlos am 14. Mai 2017, 5:0 hieß es für den Gast am Ende.

Aber nicht nur die Heimstärke macht Spielertrainer Daniel Stolberg Mut. "Wir haben auch im Hinspiel lange geführt und erst in der Nachspielzeit den 2:3-Siegtreffer schlucken müssen. Das Ergebnis wollen wir bestmöglich mit drei Punkten revidieren", so der Spielertrainer, der im Sommer sein Amt an Anton Balz, momentan Spieler in Hauswurz, übergeben wird.

Gundhelm/Hutten war am vergangenen Wochenende im einzigen Spiel des Tages im Einsatz, mit 2:0 wurde das Auftaktmatch in Steinau gewonnen. "Die Partie kann man wegen des starken Windes nur schwer bewerten, aber die drei Punkte waren natürlich wichtig. Gerade im Hinblick auf unseren nächsten Gegner Freiensteinau, wenn es schlecht läuft, hätten wir Ruck Zuck mit zwei Niederlagen starten können", weiß Stolberg.

Stattdessen soll dem Primus nun ebenfalls ein Bein gestellt werden. "Das wird ein schwerer Gang für uns, wir haben aber schon bewiesen, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können", betont der scheidende Coach, der mit seinem Elf im gesicherten Mittelfeld steht, aber trotzdem nur nach unten schaut. "Ziel bleibt es, so schnell wie möglich den Klassenerhalt zu erreichen. Unser jetziger Platz ist verdient, wir haben gezeigt, dass wir in diese Liga rein gehören."

Über einen neuerlichen Sieg der Spielgemeinschaft würden sich insbesondere die Verfolger von Freiensteinau freuen. Der Zweite Kressenbach/Ulmbach muss Sonntag (15 Uhr) zum abstiegsbedrohten SV Schweben, während Nachbar Rückers zeitgleich den FV Steinau empfängt. Im Abstiegskampf wird derweil das Aufeinandertreffen zwischen Stockhausen/Blankenau und Mittelkalbach (Sonntag, 15 Uhr in Blankenau) für beide Parteien richtungsweisend.

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