Viele Sportplätze in der Region sind durch die regnerische Wetterlage in einem schlechten Zustand. Spielausfälle zum Wochenende drohen. Archivfoto: Charlie Rolff
Donnerstag, 27.02.2020, 09:00 Uhr

Absagen zum Restrundenauftakt drohen / Plätze in schlechten Zuständen

Petrus treibt sein Spiel

Allmählich fangen die Bälle an den hiesigen Sportplätzen wieder an zu rollen – oder doch nicht? Das regnerische Wetter hinterlässt bei den Verantwortlichen Kopfzerbrechen und lässt den Restrundenauftakt auf wackeligen Beinen stehen.

Die Hessen- und Verbandsligisten aus der Region starten am Wochenende offiziell in die Restrunde. Alle Ligen darunter fangen eine Woche später mit dem Ligabetrieb an. Aus diesem Grund nutzen viele Vereine wie die SG Schlüchtern oder die SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach diesen Termin, um Nachholspiele zu bestreiten. Ob diese stattfinden, ist aufgrund der aktuellen Wetterlage fraglich.

„Es sieht nicht so gut aus“, muss Daniel Schirmer, Trainer der Dreier-SG, gestehen. „Der Platz ist sehr weich und jetzt kommt auch noch der Schnee hinzu. Eigentlich müssten wir mit einer Walze den Platz präparieren.“ Ob das Gruppenligaspiel gegen Freiensteinau stattfinden wird, ist daher sehr fraglich. Jetzt gelte es den Wetterbericht abzuwarten.

Bereit für das erste Pflichtspiel im Kalenderjahr 2020 wäre die Schirmer-Elf. „Da wir drei Sportplätze zur Verfügung haben, sind wir im Winter in der Rhön nicht so sehr eingeschränkt“, berichtet der 38-Jährige, der mit der sechswöchigen Vorbereitung seiner Mannschaft sehr zufrieden ist. Natürlich werde der Platz nach einer bestimmten Zeit rutschig und uneben, aber das gehöre eben dazu. Und wenn der Platz in einem schlechten Zustand war, wurden die Einheiten auch mal als Regeneration ins Schwimmbad verlegt.

Über einen schlechten Zustand der Auwiese in Schlüchtern berichtet auch Trainer Marc Friedel. Eine Verlegung des Spiels gegen Eiterfeld/Leimbach ist daher sehr wahrscheinlich. Gleiches gilt auch für die restlichen 29 Partien unterhalb der Gruppenliga, sollte sich das Wetter bis zum Wochenende nicht ändern.

Selbst die drei Paarungen mit osthessischer Beteiligung in der Hessenliga stehen auf der Kippe. Sicher scheint nur die Austragung des Spiels zwischen Viktoria Griesheim und dem SV Steinbach, da man am Hegelsberg über einen Kunstrasen verfügt.

Der meistens bespielbare Platz im Fuldaer Stadion hat aktuell keinen guten Zustand. „So wie es im Moment aussieht, wird auf den Rasenplätzen der Stadt Fulda wenig bis nichts gehen. Das gilt auch für das Stadion“, erklärt Platzwart Christof Huder. „Die Niederschläge waren in den letzten Tagen sehr ergiebig und die Böden sind mittlerweile gesättigt. Sie nehmen daher das Wasser nicht mehr so auf, wie das der Fall sein müsste.“ Huder und sein Team wollen am Freitag gegen 12 Uhr entscheiden, ob und wo in Fulda in Sachen Rasenplatz etwas geht.

In Neuhof entscheidet die Gemeinde, ob der Platz in der Jahnstraße bespielbar ist. „Daher wird es frühstens eine Entscheidung am Freitag geben“, erklärt Trainer Alexander Bär. Zur Zeit sei der Platz aber viel zu weich.

Ausweichen auf Kunstrasenplätze ist auch bei dem ein oder anderen Spiel in der Verbandsliga möglich. Beispielsweise am Samstag, wenn Buchonia Flieden beim OSC Vellmar antritt. Ebenfalls auf Kunstrasen könnte das Spiel zwischen Eichenzell und dem CSC 03 Kassel verlegt werden. Bereits im November spielte Eichenzell gegen Sand auf dem Platz an der Von-Galen-Schule. Durch den Kunstrasen in Lehnerz ist auch das Aufeinandertreffen zwischen der zweiten Mannschaft der SG Barockstadt und Weidenhausen gesichert.