Andre Bien (links) war der späte Matchwinner für die SG Kressenbach/Ulmbach. Foto: Volk
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Andre Bien (links) war der späte Matchwinner für die SG Kressenbach/Ulmbach.

Bad Soden souverän, K/U in letzter Sekunde

Neben Titelverteidiger SG Bad Soden zog gestern Abend auch die SG Kressenbach/Ulmbach ins Viertelfinale des Fußball-Kreispokals ein.

SG Mottgers/Schwarzenfels – SG Bad Soden 0:7 (0:1).

Im ungleichen Duell A-Ligist gegen Titelverteidiger, Rekordpokalsieger und Verbandsligist zollte Sodens Trainer Anton Römmich dem Underdog ein dickes Lob: „Der Gegner hat lange leidenschaftlich und sehr geschickt verteidigt.“ Bis zur 75. Minute lagen die Sinntaler lediglich 0:2 hinten. „Wir haben gut verschoben, der Trainer war zufrieden“, meldete SG-Funktionär Harald Kolb vom Schwarzenfelser Sportplatz. Tore: Ehlert (3), Mezini (2), Becker, Noori.

FV Steinau – SG Kressenbach/Ulmbach 0:1 (0:0).

Nach mehr als 90 ganz schwachen Minuten empfanden die Besucher in der Nachspielzeit die sich anbahnende Verlängerung tatsächlich als Drohung, doch dann flankte Mackenroth – und André Bien staubte zum Sieg des Gruppenligisten ab. Siegfried Lotz, Sportlicher Leiter des 1. FC Kressenbach, war bedient: „Ein Trauerspiel! Uns haben zehn Mann gefehlt, wir haben mit drei Reservespielern und Jugendlichen aufgefüllt. Das hatte mit Fußball nichts zu tun, so schwach habe ich uns noch selten gesehen. Dafür gibt es nur ein Wort: Grauenhaft.“ Auch am Kreisoberligisten aus Steinau konnte Lotz kein gutes Haar lassen: „Die hatten keine einzige Torchance, wir hatten aber auch nur drei.“ Tor: 0:1 André Bien (90.+2). / oi