An der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main kam es am Wochenende zu Schmierereien.
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Der DFB kommt in einer weiteren Befragung nicht gut weg.

Forschungsprojekt

Studie bescheinigt miserables Zeugnis für DFB-Spitze

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erlebt am Freitag seinen 99. Bundestag. Im Vorfeld dazu steht der DFB unter Beschuss.

In einer ersten Umfrage der Universität Würzburg und der Hochschule Ansbach unter rund 12.000 Personen äußerten viele ihren Unmut zur aktuellen Lage im DFB. Der DFB meldete sich zu Wort und nannte die Umfrage nicht als repräsentativ, so dass vom 18. Februar bis zum 28. Februar eine erneute, geschlossene Umfrage durchgeführt wurde. In dieser konnten 2000 Fußballfans ihre Eindrücke schildern – und diese bestätigten die Ergebnisse der ersten Befragung, in der eine Spaltung zwischen Basis und Spitze festgestellt wurde.

Demnach halten 94,7 Prozent der 2000 Befragten eine Reform des DFB für erforderlich. Lediglich 6,6 Prozent waren mit der Arbeit der DFB-Spitze in den vergangenen zwölf Monaten zufrieden. Eine Präsidentin können sich 76 Prozent vorstellen und 68,7 Prozent wollen einen anderen Kandidaten als die zur Wahl stehenden Bernd Neuendorf (10,8 Prozent) oder Peter Peters (12,8 Prozent).

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