Tobias Farnung und Lothar Leibold setzen bei der SG Rönshausen auf erneuerbare Energien. Foto: Charlie Rolff
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Tobias Farnung und Lothar Leibold setzen bei der SG Rönshausen auf erneuerbare Energien.

"Die Sonne stellt keine Rechnung"

Steigende Energiekosten und die immer größer werdende Nachfrage nach erneuerbaren Energien – zwei Punkte, an denen auch die heimischen Sportvereine kaum noch vorbei kommen. Vor allem was die Vereinsheime angeht, kommen diese Fragen immer mehr auf die Vereinsvertreter zu.

Unser Tippspielsponsor Klaus Schleicher Energietechnik GmbH & Co. KG – Osthessens Pionier in Sachen regenerativer und nachhaltiger Energiekonzepte „KSE Eichenzell“ –, der das „Klimahelden-Bundesliga-Tippspiel“ auf dem Portal torgranate.de unterstützt, hat die aufkommende Problematik erkannt und bietet bereits nachhaltige und auf Dauer kostengünstige Lösungen an.

Die KSE-Mitarbeiter Lothar Leibold (im Vertrieb zuständig für Großkunden) und Tobias Farnung (in Marketing und Vertrieb tätig) sind selbst in einem Verein aktiv. Leibold war lange Vorsitzender der SG Rönshausen und gehört immer noch zum Vorstandsteam des Süd-Kreisoberligisten. Farnung spielt dort selbst aktiv mit und ist dritter Vorsitzender beim Club aus der Gemeinde Eichenzell.

„Wir alle werden um die energetische Sanierung der Vereinsheime nicht herumkommen“, sagt Leibold, der vor allem die Installation einer Photovoltaikanlage empfiehlt. „Das kann aber nur der Anfang sein. Es gibt etliche Möglichkeiten, um den Energieverbrauch zu optimieren. Mein Motto ist immer: Die Sonne stellt keine Rechnung.“

Als Beispiel nennt er den eigenen Verein. „Wir in Rönshausen verbrauchen im Jahr etwa 30?000 Kilowattstunden an Strom. Das sind Kosten, die sich jetzt schon zwischen 6000 und 7000 Euro bewegen. Und mit den steigenden Energiepreisen werden diese Zahlen in den kommenden Jahren weiter ansteigen“, so seine Prophezeiung.

„Es geht um die optimale Bedarfsoptimierung. Durch den Umbau auf eine intelligente Elektroheizung kann man den Strom beispielsweise nahezu halbieren. Den restlichen noch verbleibenden Stromverbrauch kann man dann über die Photovoltaikanlage abdecken. Das Gute daran ist ja auch, dass gerade in den sonnenarmen Monaten Dezember, Januar und Februar, in denen die Sonne in der Regel weniger scheint und man je nach Bedarf Strom zukaufen müsste, die Vereinsheime sowieso kaum oder deutlich weniger genutzt werden.“

Große Alternativen gäbe es nicht, ist sich auch Tobias Farnung sicher: „Was sollen die Vereine denn machen, wenn ihre Ölheizungen bald raus müssen? Ein Umrüsten auf Gastanks macht aus unserer Sicht jedenfalls keinen Sinn. Also ist es quasi alternativlos, auf erneuerbare Energien umzustellen.“

Für die Klimaprofis ist das Umdenken in der Mitte der Gesellschaft längst angekommen. „Es gibt bereits die ersten Vereine, die uns kontaktiert haben. Um die Umstellung kommt in absehbarer Zeit kein Verein mehr herum, denn es geht für uns alle um Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.“

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