Foto: Charlie Rolff
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Foto: Charlie Rolff

"Diskreditierung von Reuß und Becker wird nicht gelingen"

Dieter Elsenbast, Kreisfußballwart in Wiesbaden, hat eine Lesermeinung zum Artikel "HFV fordert DFB-Kandidaten zu Rücktritt oder Rückzug auf" verfasst.

Die Lesermeinung im Wortlaut:

Werte Sportfreunde,

der heutige Artikel in der Torgranate geht in wesentlichen Teilen an dem realen Geschehensablauf vorbei, unternimmt den untauglichen Versuch einseitig Partei zu nehmen und dient zudem dazu, den handelnden Präsidenten Stefan Reuß wie auch den Vize-Präsidenten Torsten Becker zu diskreditieren. Dies wird allerdings nicht gelingen. Die Verlautbarungen der letzten Wochen aus dem Verbandsvorstand geben überwiegend eine nachhaltige Rückendeckung für den Präsidenten und des Präsidiums in dieser causa wieder. Die Aufforderung zu einer Entscheidung bis zum 31.1.2022 erfolgte mit Mehrheit des Präsidiums, war von vielen Mitgliedern des Verbandsvorstandes abgefordert, da eine Zusammenarbeit mit den beiden Protagonisten unter diesen Gegebenheiten für nicht mehr vorstellbar gehalten wird, und ist daher unabdingbar!
Diese Vorgaben haben nicht das geringste mit einem fehlenden Demokratieverständnis zu tun, hier geht es generell um eine zukünftige Zusammenarbeit nicht nur im Verband vielmehr auch im Süddeutschen Regionalverband nach den Anwürfen gegen Rainer Koch, da eine Wahl des "Team Peters“ nach derzeitigen Stand auf dem DFB-Bundestag wenig wahrscheinlich erscheint. Diese war und ist zu klären! Eine Opferrolle der beiden nunmehr zu konstruieren, ist wenig überzeugend!
Erstaunlich allerdings ist, dass noch am Verbandstag im September sich die jetzigen „Gegner“ von Rainer Koch der guten und harmonischen Zusammenarbeit mit diesem erfreuten und dies über lange Jahre! Mit einem „Koch bashing“ als einzigem Inhalt - wo sind die weiteren -zu punkten wird schwerlich verfangen, schadet allerdings dem HFV! Die Unterstützung von Rainer Koch im Süddeutschen Regionalverband durch alle Landesverbände ist begründet!
Die Anmerkung der Parteizugehörigkeit von Stefan Reuss und Rainer Koch ist völlig abwegig, hat mit einem seriösen Journalismus nicht das geringste gemein. Was soll das!
Hervorgehoben wird in dem Artikel die gute Arbeit von Silke Sinning und Ralf Viktora im HFV. Jeder und jedem , der sich ehrenamtlich betätigt gebührt Anerkennung. Allerdings ist schwerlich zu sehen, inwieweit die bisherigen Arbeitsnachweise im HFV diese beiden befähigen sollten, nunmehr als Reformer des DFB auftreten zu können. Es sei nur an den letzten Verbandstag erinnert, an dem der Antrag auf Autonomie für den Frauenausschuss an der fehlenden Zustimmung scheiterte. Dies ist nicht daran gescheitert - wie dann dargestellt - , dass die alten „weißen Männer“ sich den Rechten der Frauen verweigert haben, vielmehr war dies der wiederholt unstrukturierten und die Regularien missachteten Arbeit dieses Ausschusses geschuldet!
Es steht jedem frei sich für Ämter zu bewerben - so man sich dazu befähigt sieht . Dies hat weder der Präsident noch irgendein anderer Funktionär im HFV in Frage gestellt. Es sind jedoch nicht nur die eigenen Interessen vielmehr auch die des Verbandes in die Entscheidung einzubeziehen und die sich aus einer Kandidatur im Zusammenhang stehenden Folgewirkungen. Hierauf hat der Präsident wiederholt hingewiesen.
Mit dieser Art des Journalismus wird leider ein adäquater Diskurs nicht geführt, vielmehr geht es nur um Stimmungsmache! Schade!

Unabhängig von dieser Thematik wär ein "Team Peters" mit einem Hans Joachim Watzke an der Spitze des DFB für uns Amateure wahrlich eine fatale
Entwicklung.

Mehr zum Thema:

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