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Dreierpacker Weber kontert Traumstart des TSV

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Durfte einen lupenreinen Hattrick bejubeln: Marek Weber. Foto: Charlie Rolff
Durfte einen lupenreinen Hattrick bejubeln: Marek Weber. © Charlie Rolff

Ein Spektakel lieferten Süd-Kreisoberligist TSV Rothemann und Gruppenligist SG Bronnzell im Achtelfinale des Fuldaer Kreispokals. Nach Traumstart der Hausherren setzte sich am Ende der Favorit mit 6:3 (2:3) durch und darf sich nun auf Verbandsligist FC Eichenzell freuen.

Rothemann legte los wie die Feuerwehr, bereits nach einer Viertelstunde stand es 3:0 für den Underdog. Hatte der TSV beim ersten Tor noch Glück, dass Johannes Ihrigs Parade nach Flanke von Silvan Gaul direkt vor den Füßen von Jonas Hilgenberg landete (2.), waren die Treffer zwei und drei klasse herausgespielt. Erst legte Spielertrainer Marc Röhrig für Noah Odenwald quer (10.), dann veredelte Odenwald einen klasse Konter (15.). Odenwald und Röhrig (6.) sowie Hilgenberg (20.), der überhastet quer legen wollte, hätten gar für ein deutlicheres Ergebnis in der Anfangsphase sorgen können – vielleicht gar müssen.

Stattdessen schlug die Viktoria, die bis auf den kranken Trainer Stefan Dresel und Torhüter Jonas Ritzel mit voller Kapelle antrat, noch vor der Pause zurück. Erst traf Kapitän Marco Weiss (35.), dann stellte Tarek Belaarbi in der letzten Aktion der ersten Hälfte nach einer Ecke den Anschluss wieder her (45.+2). Und im zweiten Durchgang schlug die Stunde von Marek Weber. Dem Angreifer gelang ein Dreierpack: Erst veredelte er die Vorlage von Cousin Marian (51.), dann schloss der Torjäger trocken aus 18 Metern ab (62.). Ein Abstauber nach Schuss von Weiss machte den Hattrick innerhalb von 16 Minuten perfekt (67.). Die Bronnzeller, die durch Marian Weber noch auf 6:3 stellten (87.), hatten die Spielkontrolle komplett übernommen, den anfangs richtig starken Rothemännern gelang kaum noch etwas.

"Am Ende haben die Körner gefehlt, um das Tempo der Anfangsphase über die ganze Spielzeit durchzuziehen", wusste TSV-Spielertrainer Röhrig. "Die ersten 30 Minuten waren überragend, wahrscheinlich die beste Leistung der Hinrunde. Das vierte Tor können wir auf jeden Fall machen. Aber auch Kompliment an Bronnzell, dass sie bei so einem Spielstand ruhig weiterspielen." Genauso sah es Dresel-Vertreter Matthias Weber: "Es spricht für den Charakter, so ein Spiel noch zu drehen. Die zweite Halbzeit ging ganz klar an uns", sagte der Sportliche Leiter, der ebenfalls Komplimente für den Gegner übrig hatte und sich nun auf das Spiel gegen Eichenzell freut. "Für solche Spiele gegen höherklassige Teams meldest du im Pokal."

Die Statistik:

TSV Rothemann: Peikert; Günther, Stephan, Kratz, Kirsch – Müglich (82. Kreß), Kretsch – Odenwald, Röhrig (83. Götte), Hilgenberg – Gaul (67. Strom).
SG Bronnzell: Ihrig; Dinov (75. Ruppert), Balzer, Belaarbi, Jäger – Marian Weber, Weiss, Hohmann, Sandner (46. Jordan) – Horenkamp (46. Breunung), Marek Weber.
Schiedsrichter: Sebastian Schaub (SG Eckweisbach).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Jonas Hilgenberg (2.), 2:0 Noah Odenwald (10.), 3:0 Noah Odenwald (15.), 3:1 Marco Weiss (35.), 3:2 Tarek Belaarbi (45.+2), 3:3 Marek Weber (51.), 3:4 Marek Weber (62.), 3:5 Marek Weber (67.), 3:6 Marian Weber (87.).

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