Vadim Ficht (rechts) und der TSV Dalherda bekommen es wie vor zwei Jahren mit dem SV Flieden zu tun. Foto: Charlie Rolff
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Vadim Ficht (rechts) und der TSV Dalherda bekommen es wie vor zwei Jahren mit dem SV Flieden zu tun.

Flieden nimmt zwei Probespieler ins Blickfeld

Das Aufeinandertreffen zwischen dem B-Ligisten TSV Dalherda und Hessenligist SV Flieden gab es bereits vor zwei Jahren, damals siegten die Fliedener 14:1. Heute Abend (19 Uhr) findet dieses Duell diesmal in Runde zwei statt.

„Zumindest haben wir ein Tor gemacht“, erinnert sich Frank Haschlar, Sportlicher Leiter des TSV Dalherda, lachend zurück. Maxim Ficht gelang der Ehrentreffer wenige Sekunden nach Wiederanpfiff, es war das zwischenzeitliche 1:7 aus TSV-Sicht. „Wenn uns diesmal wieder ein Tor gelingt und es einstellig bleibt, wäre das das Größte“, sagt Haschlar und betont damit, welches Großereignis dem Verein erneut bevorsteht: „Das sind Spiele, die bekommt im Kreispokal nicht jeder und wir das zweite Mal innerhalb von zwei Jahren. Die Jungs sollen einfach Spaß dran haben.“ Im Vorstand habe man seit Feststehen der Paarung auf heute hingearbeitet, denn Spiele gegen namhafte Gegner täten kleinen Vereinen sehr gut, sagt Haschlar.

Ob es erneut so deutlich wird, darf diesmal bezweifelt werden. Denn die Buchonia wird mit der zweiten Mannschaft anreisen, wenngleich Spieler aus dem Hessenliga-Team, die zuletzt im Urlaub waren oder Trainingsrückstand haben, ebenfalls dabei sein werden. „Ohne Dalherda zu nahe zu treten: Das muss trotzdem für uns langen“, betont Fliedens Sportlicher Leiter Martin Hohmann, der derzeit zwei Probespieler im Training begrüßen darf: Harrison Ngufor Ambe-Peterson (Sickels) und Samit-Islam Beladjel (zuletzt Langenaubach, KOL Wetzlar), den es beruflich nach Dorfborn gezogen hat. „Wir suchen bekanntlich noch einen offensiven Außenspieler“, sagt Hohmann.

Im zweiten Pokalspiel des Abends empfängt A-Ligist Borussia Fulda Kreisoberligist Haimbacher SV (18.45 Uhr) auf dem B-Platz der Johannisau. Eine interessante Paarung allein deshalb, da beide Vereine bis vor einem Jahr einen gemeinsamen Jugendförderverein unterhielten.

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