Foto: Charlie Rolff
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Foto: Charlie Rolff

Haimbach schaltet Borussen am grünen Tisch aus

Der Haimbacher SV darf sich nachträglich über das Erreichen des Achtelfinals im Fuldaer Kreispokal freuen. Das Kreissportgericht hat dem Antrag des HSV stattgegeben, nachdem der Club Einspruch gegen die Spielwertung des Sechzehntelfinals gegen Borussia eingelegt hatte.

Die Borussia setzte sich mit 5:4 nach Elfmeterschießen durch. Dabei setzte der A-Ligist jedoch Alexander Wagner ein, der beim Abpfiff nach 90 Minuten bereits ausgewechselt war. Wie Hendrik Brönnecke, Vorsitzender des Kreissportgerichts, mitteilt, sei bei Pokalspielen eigentlich kein Einspruch vorgesehen. "Weil die nächste Runde im Normalfall recht zügig ansteht. Die Ausnahme ist allerdings, wenn ein nicht einsatzberechtigter Spieler zum Einsatz kommt. Das war der Fall." Im Regeltext stehe definiert, dass zum Elfmeterschießen nur die elf Akteure antreten dürfen, die beim Abpfiff auf dem Feld waren. "Deshalb kam die Strafordnung zum Einsatz. Diese besagt, dass die Partie mit 3:0 für Haimbach gewertet wird", sagt Brönnecke.

Dem Kreissportgericht wäre es indes lieber gewesen, die Begegnung wäre wiederholt worden – notfalls gar nur das Elfmeterschießen. "Aber das ging nicht, da die Rechtsordnung es nicht gestattet." Zudem habe Haimbach dies logischerweise abgelehnt, die Borussen verzichteten übrigens auf Rechtsmittel und akzeptieren das Urteil.

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