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Lothar Matthäus in Burghaun: Authentisch, sympathisch, top gelaunt

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Von: Ralph Kraus

Lothar Matthäus Riccardo Basile
Amüsant ging es mit Lothar Matthäus (links) und Riccardo Basile zu. © Charlie Rolff

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus zu Gast in Burghaun. Das BMW-Autohaus Krah & Enders hatte den 61-Jährigen zu einer Talkrunde gemeinsam mit dem Burghauner Sky-Moderator Riccardo Basile eingeladen. Knapp 200 Ehrengäste waren dazu geladen – und mussten ihr Kommen nicht bereuen.

Mit Witz präsentierte Basile als Moderator die ein oder andere Geschichte, die er persönlich mit Matthäus erlebt hatte. Beispielsweise die, als es nach einer Veranstaltung in Herzogenaurach binnen kürzester Zeit zum Flieger nach München gehen musste. „Da hatte ich echt Angst. Lothar ist gefahren über Feldwege – mit richtig Geschwindigkeit. Wir waren zwei Minuten vor der Zeit am Flieger.“ Matthäus konterte: „Es war Stau auf der Autobahn. Deshalb die Feldwege. Was sollte ich machen?“ (Lest hier: Interview mit Lothar Matthäus)

Knapp eine Stunde plauderten die beiden Hauptdarsteller über gemeinsame Erlebnisse, wagten einen Ausblick auf die neue Bundesliga-Saison, die bevorstehende WM in Katar und fachsimpelten über dies und jenes. Im Anschluss stand Matthäus den Gästen geduldig für unzählige Selfies und Autogramme zur Verfügung.

Lothar Matthäus plaudert mit Riccardo Basile aus dem Nähkästchen

Vor dem offiziellen Termin im Autohaus hatte sich Matthäus noch mit Riccardo Basile im Schnellgang die Stadt Fulda angeschaut, war anschließend zu Gast bei der Gemeinde Burghaun. Dorthin hatte Bürgermeister Dieter Hornung geladen. Matthäus trug sich als erster Prominenter überhaupt ins neue goldene Buch der Gemeinde Burghaun ein.

„Da gab es einen richtig schönen Moment“, erzählte Riccardo Basile. „Draußen hat eine Dame gewartet, die kommende Woche in Ruhestand geht. Sie hat gesagt, dass sei zum Abschluss ihres Arbeitslebens nochmal ein echtes Highlight gewesen.“

Für Basile selbst war es zudem ein großes Familientreffen. Neben seinem besten Kumpel Mustafa El Moussa war auch ein Großteil seiner Familie beim „Heimspiel“ des Moderators vor Ort. Mama Marilena, die beiden Onkel Leo und Giovanni sowie Cousin Sandro hatten es sich nicht nehmen lassen, „ihren“ Riccardo zu begleiten.

Lothar Matthäus von Fulda begeistert

Veranstalter Peter Enders sagte, „dass wir mal wieder etwas außergewöhnliches veranstalten wollten. Unser Filialleiter Uwe Hartmann hatte die Idee mit Lothar Matthäus und es war schon cool, so einen Menschen mal live zu erleben. Er hat einen super Eindruck hinterlassen.“

Das die Veranstaltung in Burghaun und nicht im Haupthaus in Fulda stattfand, erklärte Enders so: „Wir sind seit 2014 am Standort Burghaun und bislang dort noch nichts in dieser Richtung gemacht. In Fulda hatten wir ja früher schon verschiedene Rahmenprogramme, so wie beispielsweise Modenschauen.“

Organisator Uwe Hartmann hatte den Kontakt zu Matthäus über Riccardo Basile eingefädelt. Der Sky-Moderator wohnt in Burghaun in der Nachbarschaft von Hartmann. „Riccardo war mein Spieler, als ich Trainer in Burghaun war. So hatten wir immer schon Kontakt. Ich wusste auch, dass er sehr gut mit Lothar Matthäus befreundet ist und so lief das alles mehr oder weniger über den kurzen Dienstweg.“

Lothar Matthäus ein Freund des Volkes

Hartmanns Eindruck nach drei Stunden gemeinsam mit Lothar Matthäus: „Er hat keinerlei Starallüren und ich habe den Eindruck, dass Lothar von der Öffentlichkeit vielleicht sogar oft unterschätzt wird. Für mich ist das ein Fuchs, verdammt clever.“

Unter den anwesenden Fußballern wie dem Freiensteinauer Lukas Hohmann, Marius Ebert (Michelsrombach) oder Fabian Lehmann (FSG Vogelsberg) herrschte Einigkeit. „Matthäus war dermaßen authentisch, super sympathisch und sich für keinen Spaß zu schade. Ein super Typ.“

Organisator Uwe Hartmann war voll des Lobes ob des Auftritts von Lothar Matthäus: „Das ganze Zusammentreffen mit ihm lief super unkompliziert. Man hat gespürt, dass Lothar Matthäus ein Freund des Volkes und ein echter Menschenfreund ist. Da gab es keinen Anflug von Arroganz. Das hat man schon in einem kurzen Telefonat kurz vor der Veranstaltung gespürt.“

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