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Sogar der Kaiser stürmt vor Basiles Augen

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Von: Johannes Götze

Justus Schneider (rechts) und die SG Barockstadt II gewannen das Endspiel gegen Leon Zölls Hünfelder SV.
Justus Schneider (rechts) und die SG Barockstadt II gewannen das Endspiel gegen Leon Zölls Hünfelder SV. © Memento36

Beim mit insgesamt 1000 Euro Prämie dotierten „Hildebrand-Cup“ in Burghaun hat sich die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz II durchgesetzt. Im Finale gelang ein verdienter 2:0 (1:0)-Sieg gegen Verbandsliga-Konkurrent Hünfelder SV.

Der HSV musste auf zahlreiche Spieler verzichten und so schenkte Trainer Steffen Witzel den jungen Wilden das Vertrauen. Weil sich im Verlauf des Spiels gar noch Kevin Krieger und Marcel Dücker mit Zerrungen verabschiedeten, spielte zum Ende hin Stammtorhüter Benedikt Kaiser im Sturm. Krieger (5., aus guter Position verzogen) und Jonas Budenz (47., Kopfball an den Pfosten) hatten die besten Gelegenheiten für den HSV. 

Sky-Moderator Riccardo Basile bei Finalspielen zu Gast

Besser war aber die Elf von Florian Roth, die beim Führungstreffer von einem Stellungsfehler des Torwarts Fabian Brunner profitierten – Dominik Piechutta umkurvte Brunner nach langem Ball und schob lässig ein. Beim 2:0 ebnete Torschütze Ronaldo Zenuni selbst den Weg, er spielte einen Doppelpass mit Joker Karim Attabi. Zwischendurch hatte Barockstadt weitere gute Gelegenheiten, wie Maximilian Scholz’ Kopfball, den Brunner klasse parierte. 

Vor den Augen von Landrat Bernd Woide und Sky-Moderator Riccardo Basile fand das Endspiel statt. Und das war nicht das einzig Erfreuliche für den Verein, der dem Turnier nur Positives abgewinnen konnte. Auch am Finaltag waren insgesamt gut 500 Zuschauer in Burghaun vertreten. Neben den Prämien für die Vereine ehrte der Gastgeber auch noch den Torschützenkönig: Zenuni traf in drei Spielen siebenmal.

Die Statistik:

SG Barockstadt II: Meinecke; Schneider, Banh, Wittke, Budesheim – Bernges – Piechutta, Weitzel, Liebermann, Arnold – Zenuni (Behr, Attabi, Kramer, Scholz). 
Hünfelder SV: Brunner; Mujezinovic, Häuser, Witte, Zöll – Simon, Zentgraf – Waider, Rohde, Rützel – Krieger (Dücker, Budenz, Kaiser). 
Tore: 0:1 Dominik Piechutta (14.), 0:2 Ronaldo Zenuni (84.).

SVS wird Dritter

Platz drei sicherte sich Hessenligist SV Steinbach und damit das klassenhöchste Team im Hildebrand-Cup. Gegen Nord-Kreisoberligist SG Niederaula/Kerspenhausen merkte man der Paliatka-Elf die lange Woche an. Dennoch konnte SVS-Trainer Petr Palitaka zufrieden sein, denn gerade das 3:3 im Gruppenspiel am Freitagabend gegen Hünfeld sei ein richtig guter Test gewesen.

Die Statistik:

SV Steinbach: Von Butler; Bott, Aliyev, Neacsu – M. Wiegand, F. Wiegand – Wittke, Göb, Makovii – Stadler, Kvaca (T. Wiegand, Uth, Hütsch, Paliatka, Hildenbrand). 
Tore: 1:0 Petr Kvaca (15.), 2:0 Max Stadler (18.), 2:1 Fabian Koch (30.), 3:1 Tapdig Aliyev (71.), 4:1 Petr Paliatka (90.).

Der Spielplan:

Gruppe A 
Barockstadt II – Burghaun 8:0 
Burghaun – Niederaula/K. 0:0 
Niederaula/K. – Barockstadt II 2:7 
1. Barockstadt II, 1 Spiel, 15:2 Tore, 6 Punkte 
2. Niederaula/K., 2 Spiele, 2:7 Tore, 1 Punkt 
3. Burghaun, 2 Spiele, 0:8 Tore, 1 Punkt 

Gruppe B 
Steinbach – Kiebitzgr./Roth. 6:1 
Kiebitzgr./Roth. – Hünfeld 0:7 
Hünfeld – Steinbach 3:3 
1. Hünfeld, 2 Spiel3, 10:3 Tore, 4 Punkte 
2. Steinbach, 2 Spiele, 9:4 Tore, 4 Punkte 
3. Kiebitzgr./Roth., 2 Spiele, 1:13 Tore, 0 Punkte 

Spiel um Platz drei 
Niederaula/K. - Steinbach 1:4

Finale 
Barockstadt II - Hünfeld 2:0

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