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„Spieler sollen brennen wie ich“

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Romeo Schäfer (links) plauderte mit Redakteur Steffen Kollmann. Foto: Tobias Konrad
Romeo Schäfer (links) plauderte mit Redakteur Steffen Kollmann. © Tobias Konrad

Nach Trainerstationen bei Michelsrombach/Rudolphshan und Ehrenberg verließ Romeo Schäfer die Region im Sommer 2018 berufsbedingt gen Nordrhein-Westfalen. Nun ist der 35-Jährige nach Osthessen zurückgekehrt.

Ihr Besuch am Fuldaer Weihnachtsmarkt dürfte kein einmaliger bleiben. Wie kommt es, Sie jetzt wieder öfter hier in der Region antreffen zu können?

Uns hat sich die Chance geboten, in unsere Heimat zurückzukommen. Ich werde einen Job in Kassel beginnen, der mir als Familienvater die nötige Sicherheit, aber auch genügend Freiheit für sportliche Aktivitäten und Freizeit lässt. Das passt sehr gut, zumal meine Frau und ich unser zweites Kind erwarten. Wohnen werden wir künftig in Burghaun.

Seit Sommer 2018 haben Sie in Nordrhein-Westfalen gelebt und neben Ihrer Arbeit als Jugendtrainer bei Fortuna Düsseldorf sowie Frauencoach von Borussia Mönchengladbach in Liga zwei agiert. Was bleibt Ihnen am meisten hängen?

Vor allem Dankbarkeit für eine ganz tolle Erfahrung und schöne, intensive Zeit. Als Kind und später als junger Trainer hat man schon ein Stück weit davon geträumt, in solchen Vereinen zu arbeiten. Das war nie so wirklich vorstellbar. Als Trainer konnte ich mich unglaublich weiterentwickeln, auf einem ganz anderen Level arbeiten und zudem Leute kennenlernen, die den Fußball mit der gleichen Leidenschaft betreiben wie ich. Gerade den Frauenfußball habe ich schätzen gelernt, da die Außendarstellung noch sehr schlecht ist. Zum Glück konnte ich ihn aus einer anderen Perspektive entdecken, diese Zeit möchte ich nicht missen.

Welche Rolle können Sie sich denn künftig hier in der Region vorstellen? Und ab wann sind Sie bereit?

Das erste halbe Jahr werde ich nutzen, um hier anzukommen. Im Mittelpunkt steht zunächst einmal der Beruf und besonders die Geburt unseres zweiten Kinds. Vielleicht werde ich im Sommer wieder in eine verantwortliche Position rücken. Grundsätzlich möchte ich mit Spieler/innen und Verantwortlichen zusammenarbeiten, die genauso für die Sache brennen wie ich und wo eine Entwicklung möglich ist. Als fußballverrückter Mensch wird man mich schon in den nächsten Monaten regelmäßig am Sportplatz sehen.

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