Christoph Neidhardt und Andreas Mannel
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Christoph Neidhardt und Andreas Mannel werden fortan als Trainerteam zusammenarbeiten.

Mannel und Neidhardt folgen auf Herzberg

Zwei Ex-Borussen als Trainerteam in Thüringen

Zwei, die sich in Osthessen bestens auskennen, coachen zur neuen Saison gemeinsam in Thüringen. Und folgen dort auf einen weiteren in den hiesigen Gefilden bekannten Übungsleiter.

Andreas Mannel, Christoph Neidhardt, Andreas Herzberg. Drei Personalien, die ihre Geschichten in Osthessen geschrieben haben. Mannel war als Spieler für Borussia Fulda, den SV Steinbach und den SVA Bad Hersfeld am Ball, betreute als Trainer den SV Burghaun und weiterhin über die Saison hinaus die U14-Junioren des KSV Hessen Kassel in der Verbandsliga. Neidhardt war ebenfalls für die Borussen und den SVS aktiv, schnürte zudem für den Hünfelder SV und bis zuletzt für die SG Ehrenberg die Schuhe. Und Herzberg war einst Trainer des SV Steinbach – mit Neidhardt, wie schon Jahre zuvor beim FSV Ulstertal Geisa, als Schützling.

Nun kann Neidhardt das Erlernte selbst als Trainer weitergeben. Der 34-Jährige hat Verbandsligist Ehrenberg bekanntlich verlassen und wird in seiner thürinigischen Heimat bei der SG Borsch/Buttlar/Geismar spielender Co-Trainer von Andreas Mannel. Der jüngst 40 Jahre alt gewordene DFB-Stützpunkttrainer tritt an erste Stelle und löst Herzberg beim Landesklassisten ab. Ganz ohne Groll geht der 64-Jährige in Borsch nicht, wurde er vor einigen Wochen von der Mitteilung, dass die Zusammenarbeit beendet werde, überrascht. Mannel erhält zudem mit Michael Simon einen weiteren "Co" an der Seitenlinie.

Dass Neidhardt in seine Heimat zurückkehrt, wurde schon seit Monaten spekuliert. "Der Aufwand, vor allem die Fahrtzeit, wird wesentlich reduziert", sagt der Offensivspieler, der kürzlich zum zweiten Mal Vater geworden ist. Mit seinem neuen Club steht er zudem schon seit mehreren Jahren in Kontakt: "Nun ist Andreas auf mich zugekommen. Wir sind gut befreundet, weshalb ich nicht lange überlegen musste. Außerdem sind viele aus meinem Freundeskreis im Verein tätig." Perspektivisch wollte Neidhardt ohnehin ins Trainergeschäft einsteigen. Nun schnuppert er hinein und wird eine tragende Kraft bei der SG darstellen, die mit René Melzer einen weiteren Ex-Steinbacher im Team hat, der in der kürzlich beendeten Saison Torschützenkönig wurde.

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