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BVB-Manager Sebastian Kehl über Nichtnominierung von Mats Hummels: „Nicht leicht zu akzeptieren“

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Von: Tino Weingarten

Sebastian Kehl
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl äußert sich zum WM-Aus von Mats Hummels © Tom Weller/dpa

Die Nichtnominierung von Mats Hummels zur WM in Katar dürfte die größte Überraschung bei der Kader-Verkündung durch Bundestrainer Hans-Dieter Flick gewesen sein. BVB-Manager Sebastian Kehl äußert sich dazu.

Mats Hummels zählt trotz der Konkurrenz um die Neuzugänge Niklas Süle und Nico Schlotterbeck zu den Stammspielern bei Borussia Dortmund. Doch während seine Kollegen bei der WM in Katar dabei sein werden, bleibt für Hummels lediglich die Rolle als Zuschauer vor dem Fernseher. „Wenig überraschend ist das eine der größeren Enttäuschungen meiner Karriere“, reagierte Hummels via Instagram auf die Entscheidung des Bundestrainers.

BVB-Manager: Sebastian Kehl äußert sich zur Nichtnominierung von Mats Hummels

Auch der BVB äußerte sich im Rahmen der Spieltagskonferenz vor dem letzten Bundesliga-Spiel gegen Borussia Mönchengladbach zur Nichtnominierung von Hummels: „Natürlich ist das sehr enttäuschend für Mats. Wir haben uns alle in den letzten Tagen intensiv um die Nationalspieler gekümmert, sehr intensive Gespräche gehabt, auch mit dem Nationaltrainer selber. Dass die Entscheidung dann so ausgefallen ist, ist für Mats sicher nicht leicht zu akzeptieren, weil er in den letzten Wochen und Monaten sehr stabile Leistungen gezeigt hat“, sagt der in Fulda geborene Sportdirektor Sebastian Kehl.

NameSebastian Kehl
Geboren13. Februar 1980
GeburtsortFulda
Größe1,88m
Aktuelle PositionSportdirektor Borussia Dortmund
Vereine als ProfiHannover 96, SC Freiburg, Borussia Dortmund, Deutsche Nationalmannschaft
Vereine als FunktionärBorussia Dortmund
FamilieEhefrau Tina Krüger, drei Kinder

Neben Hummels fehlt auch der Dortmunder Marco Reus, der verletzungsbedingt nicht mit zur WM in Katar fahren kann. Julian Brand, Karim Adeyemi und Youssoufa Moukoko komplettieren das BVB-Quintett. Von Eintracht Frankfurt springen Mario Götze und Kevin Trapp auf den WM-Zug auf, weniger überraschend dagegen ist die Nominierung vom in Fulda aufgewachsenen FC Bayern-Star Jamal Musiala, der jüngst einen Marktwert von 100 Millionen Euro erreicht hat.

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