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„Vor Schalke hätte ich mehr Angst“

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Glücklich über die Frankfurter Leistung sind Trainer Oliver Glasner und Stürmer Randal Kolo Muani, der gegen Marseille ein Tor erzielt. © DPA Deutsche Presseagentur

An dieser Stelle wagt Christopher Schaus in unregelmäßigen Abständen den „Adlerblick“ – immer kritisch, immer aus der Vereinsbrille. Schaus ist Fan von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und blickt diesmal für torgranate.de auf die Formkurve und Borussia Dortmund.

Es hört sich vielleicht blöd an, aber wenn heute Schalke 04 und nicht Borussia Dortmund im Waldstadion spielen würde, hätte ich garantiert mehr Angst. Gerade gegen die Topclubs tut sich Eintracht Frankfurt derzeit leichter, was nicht zuletzt an der hohen Qualität in der Mannschaft und der gewonnenen Qualität in der Breite des Teams begründet ist. Wenn wir plötzlich einen Sebastian Rode zur Stabilisation der Mannschaft einwechseln können, ist das sensationell. So etwas wäre vor zwei Jahren nicht denkbar gewesen.

„Vor Schalke hätte ich mehr Angst“

Borussia Dortmund hat noch nicht die Stabilität in dieser Saison, die wir haben – gerade in den Auswärtsspielen. Natürlich waren die Ergebnisse gegen Stuttgart und Manchester City zuletzt gut. Aber ich glaube auch, dass gerade Kobel nach seiner starken Leistung wieder für einen Patzer gut sein könnte. Außerdem können wir mit unserer Schnelligkeit den Dortmundern wehtun. Und dass wir in der Tabelle vor Dortmund stehen, ist für uns ebenfalls ein Vorteil.

Der Mann mit dem Adlerblick:

Christopher Schaus (42) ist geschäftsführender Gesellschafter des Fuldaer Unternehmens WEMAG GmbH und Co. KG. Er betreibt seit 2013 den Eintracht-Fanshop in den Räumlichkeiten der WEMAG in der Heidelsteinstraße. Schaus ist zeitlebens eingefleischter Eintracht-Fan und hat die großen Triumphe der letzten Jahre hautnah miterlebt.

Wichtig ist, dass wir von Spiel zu Spiel gucken. Immerhin steht am Dienstag das Endspiel in Lissabon an. Weil in der kommenden Woche die Messe unserer Firma ansteht, werde ich nicht mit nach Portugal reisen können. Aber ich werde schon einen guten Platz finden, um das Spiel auch von Fulda aus zu einem Festtag werden zu lassen. Dass wir in der Situation sind, mit einem Sieg in einer solch starken und ausgeglichenen Gruppe den Achtelfinaleinzug buchen zu können, ist nicht alltäglich – und das zeigt eindrucksvoll die Entwicklung.

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