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Neapel! Ich bin in die Luft gegangen

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2:1 für Frankfurt in Augsburg: Ansgar Knauff. dpa
In Augsburg war Ansgar Knauff der Matchwinner für Eintracht Frankfurt – Coach Oliver Glasner bewies erneut ein goldenes Händchen. © CHRISTOF STACHE

An dieser Stelle wagt Christopher Schaus in unregelmäßigen Abständen den „Adlerblick“ – immer kritisch, immer aus der Vereinsbrille. Schaus ist Fan von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und blickt diesmal für torgranate.de auf den Ligaendspurt und eine besondere Auslosung.

Dass es Neapel geworden ist, hat mich riesig gefreut. Das ist Wahnsinn und mein absoluter Wunschgegner. Ich konnte die Auslosung gar nicht richtig verfolgen, weil wir noch mit dem Abbau der WEMAG-Messe beschäftigt waren, aber als ich dann den Gegner hörte, bin ich vor Freude in die Luft gesprungen. Nicht unbedingt sportlich, weil Neapel in dieser Saison die italienische Meisterschaft dominiert und in der Champions League vor Liverpool gelandet ist. Aber eine Reise ins Stadio Diego Armando Maradona ist schon genial. Das sind zwei echte Traditionsclubs mit tollen Fankulturen. Das werden zwei Highlights.

Neapel! Ich bin in die Luft gegangen

Ich hoffe nun, dass ich für den Fuldaer Fanshop ein Kontingent an Auswärtskarten organisieren kann und werde entsprechende Gespräche mit der Eintracht führen. Mein Traum ist natürlich, einen kleinen Flieger zu chartern, aber wir wissen auch alle, dass es gerade einmal rund 2800 Auswärtskarten geben wird und damit nicht mal ansatzweise die Eintracht-Fans befriedigt werden können. Deswegen wird es wohl ’ne Nummer kleiner werden. Geil wird‘s trotzdem!

Der Mann mit dem Adlerblick:

Christopher Schaus (42) ist geschäftsführender Gesellschafter des Fuldaer Unternehmens WEMAG GmbH und Co. KG. Er betreibt seit 2013 den Eintracht-Fanshop in den Räumlichkeiten der WEMAG in der Heidelsteinstraße. Schaus ist zeitlebens eingefleischter Eintracht-Fan und hat die großen Triumphe der letzten Jahre hautnah miterlebt.

Aber erstmal steht noch der Endspurt in der Bundesliga an: Heute gegen Hoffenheim und am Sonntag in Mainz. Was gegen Hoffenheim für uns spricht: Wir sind im Rhythmus, haben seit Wochen alle drei Tage gespielt und gelernt, damit umzugehen. Dazu ist es das letzte Heimspiel, dann noch Flutlicht, ausverkauftes Haus und so ein klein wenig Europapokalstimmung durch die späte Anstoßzeit. Wobei ausverkauftes Haus nicht ganz richtig ist, weil Hoffenheim ja wahrscheinlich wieder keinen Bus mit Fans voll bekommt.

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