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„Peter Fischer hat das Herz am rechten Fleck und sagt, was er denkt“

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Eintracht-Präsident
Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, polarisiert gerne – Kolumnist Christopher Schaus mag das. © Arne Dedert/dpa

An dieser Stelle wagt Christopher Schaus in unregelmäßigen Abständen den „Adlerblick“ – immer kritisch, immer aus der Vereinsbrille. Schaus ist Fan von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und blickt diesmal für torgranate.de auf die jüngste Länderspielpause, die Jahreshauptversammlung und die bevorstehenden Stresswochen.

Ich habe die Jahreshauptversammlung nur aus der Ferne beobachten können, aber was feststeht: Wir haben schon deutlich unruhigere erlebt. Der Verein lebt, hat nun mehr als 115.000 Mitglieder. Eine unglaubliche Zahl. Und meiner Meinung ist das ein großer Verdienst von Peter Fischer und dem e.V. Dass Peter in seine achte Amtszeit als Präsident geht, finde ich gut. Er ist jemand, der das Herz auf dem rechten Fleck trägt, immer klar seine Meinung äußert, unfassbar charismatisch ist und gerne einmal aneckt. Dass er sich von nichts und niemandem verbiegen lässt, zeichnet ihn aus. Wir brauchen einen charismatischen Präsidenten und kein Mauerblümchen. Peter Fischer passt einfach zu Eintracht Frankfurt, er lebt diesen Verein.

Adlerblick über Eintracht Frankfurt, Champions League, Bundesliga

Dass jetzt Länderspielpause war, hat der Mannschaft sicherlich gutgetan. Denn einerseits war der Sieg in Stuttgart direkt vor der Pause Gold wert für das Team, andererseits konnten die Spieler, die nicht unterwegs waren, nach dem ersten großen Block mit Champions League, Pokal und Bundesliga einmal durchatmen und nicht zuletzt sind alle Spieler gesund zurückgekehrt.

Der Mann mit dem Adlerblick:

Christopher Schaus (42) ist geschäftsführender Gesellschafter des Fuldaer Unternehmens WEMAG GmbH und Co. KG. Er betreibt seit 2013 den Eintracht-Fanshop in den Räumlichkeiten der WEMAG in der Heidelsteinstraße. Schaus ist zeitlebens eingefleischter Eintracht-Fan und hat die großen Triumphe der letzten Jahre hautnah miterlebt.

Besonders gefällt mir, dass Randal Kolo Muani sein Länderspieldebüt für Frankreich gefeiert hat. So einem jungen Spieler dürfte das jede Menge Selbstvertrauen verleihen. Und ihn in guter Form können wir gegen Union Berlin gut gebrauchen. Denn ich erwarte gegen den unerwarteten Tabellenführer ein etwas anderes Spiel. Es wird wichtig sein, dass wir etwas tiefer und kompakt stehen, um dann in einem engen Spiel den Lucky Punch für uns setzen zu können.

Liegst du gegen Union zurück, wird es ganz schwer, das hat die bisherige Saison gezeigt. Aber ich bin total zuversichtlich, dass wir jetzt noch einmal einen Dreier mitnehmen können, bevor am Dienstag Tottenham kommt. Die nächsten Wochen werden stressig – für die Fans und die Mannschaft. Aber darauf sollten wir uns freuen.

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