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Bundesliga-Debüt von Marcel Wenig: „Schöne Geste von Oliver Glasner“

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Von: Tino Weingarten

Nach Abpfiff durfte sich Marcel Wenig (Nummer 28) mit seinen Teamkollegen von den Fans feiern lassen.
Nach Abpfiff durfte sich Marcel Wenig (Nummer 28) mit seinen Teamkollegen von den Fans feiern lassen. © Arne Dedert/dpa

Beim 2:2-Unentschieden der U21 von Eintracht Frankfurt gegen den SC Waldgirmes musste Trainer Kristjan Glibo auf Marcel Wenig verzichten. Der Grund dafür war jedoch für alle Beteiligten erfreulich: Wenig bekam seine ersten Minuten in der Bundesliga.

In der 87. Minute wechselte SGE-Trainer Oliver Glasner Daichi Kamada aus, der beim 5:1-Sieg gegen Bayer Leverkusen einen Doppelpack erzielte und sich noch einmal den Sonderapplaus von den knapp 50.000 Zuschauern abholen durfte. Für ihn kam Marcel Wenig ins Spiel. Sein erster Bundesliga-Einsatz, seine ersten Ballkontakte, sein erster Sieg.

Bundesliga-Debüt von Marcel Wenig „eine schöne Geste von Oliver Glasner“

„Es ist toll für jeden jungen Spieler, der vor so einer Kulisse Einsatzzeiten bekommt. Das ist eine schöne Geste vom Trainer und für Marcel freut es mich sehr“, sagte Glibo nach dem 2:2-Unentschieden seiner Mannschaft in der Hessenliga. Dort kam Wenig bislang neunmal zum Einsatz, erzielte sechs Tore und bereitete vier weitere vor. Trainer Glasner belohnte Wenig dafür bereits dreimal mit einem Kaderplatz.

U21-Trainer Kristjan Glibo weiß, was dafür nötig ist: „Sowas ist immer ein Prozess. Man muss seine Leistung bringen, und das konstant. Das ist das entscheidende.“ Spieler, die in den Profikader drängen, müssten diesen Unterschied merkbar werden lassen. „Und das in jedem Spiel. Gelingt das über eine gewisse Länge, ist immer alles möglich“, sagt Glibo über Wenigs Debüt. Nach Abpfiff feierte Wenig neben Torhüter Kevin Trapp vor den Fans von Eintracht Frankfurt. Und durfte am Dienstag im DFB-Pokal gleich den nächsten Kurzeinsatz absolvieren, als er wenige Momente vor Abpfiff für Mario Götze ins Spiel kam.

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