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„Was kommt als Nächstes? Der Henkelpott!“ - Video und Fotos

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Von: Tino Weingarten

Der Europapokalsieg von Eintracht Frankfurt erzählt Geschichten, die für immer bleiben werden. Wie viel dieser Titel den Eintracht-Fans bedeutet, wurde beim Besuch des Europapokals in Fulda deutlich.

Aufgrund der kurzfristigen Planung dieses Events war Christopher Schaus, geschäftsführender Gesellschafter der WEMAG und an deren Hauptsitz in Fulda Betreiber des Partner-Fanshops von Eintracht Frankfurt, etwas besorgt, ob denn überhaupt so viele Leute kommen werden. Doch die Zweifel in Schaus‘ Gesicht wichen schnell der Freude, denn bereits um 17 Uhr haben rund 1500 Eintracht-Fans ein Foto mit dem Europapokal ergattert, am Ende des Abends waren weit mehr als 2000 Menschen gekommen.

Eintracht Frankfurt: 2000 Fans wollen Erinnerungsfoto mit Europapokal

„Wir sind froh, wieder einen Fantreff ausrichten zu können und das noch in diesem Jahr hinbekommen haben. In dem Jahr, in dem wir den Pokal gewonnen haben“, sagt Schaus, der in seinem Leben wohl noch nie so viele Handys für Fotos in der Hand gehalten hat wie an diesem Tag. Alle wollten sie ein Andenken von dem Pokal, der ihnen, den Eintracht-Fans, so viel Freude bereitet hat. „Ich kann in Worten nicht beschreiben, was es für mich bedeutet, dass der Europapokal zu Besuch in Fulda ist“, sagte Schaus.

Kurz nach 18 Uhr war der Besuch des silbernen Gastes beendet, er wich den beiden Ehrengästen, SGE-Torhüter Jens Grahl und Hrvoje Smolcic, der im Sommer von HNK Rijeka zur Eintracht wechselte. Besonders Smolcic erschien gut gelaunt und mit einem breiten Grinsen in Fulda, hatten doch nur wenige Momente zuvor die Kroaten das Viertelfinale der WM durch einen Sieg im Elfmeterschießen gegen Japan erreicht. Beide Profis erfüllten die Wünsche der Fans, unterschrieben auf einem Gips oder posierten mit jungen Adlern auf dem Schoß für Fotos.

Die Fans hatten Spaß, zwischendurch mussten Würstchen und Brötchen nachbestellt werden, rund 400 davon gingen am Montagnachmittag über die Theke. Gespendet werden die kompletten Erlöse aus dem Verkauf von Essen und Getränke an die Institution ‚Get a Kick‘, die sich das Ziel gesetzt hat, inklusiven Fußballsport für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung in Osthessen zu etablieren. „Wenn man etwas Gutes macht, kann man auch andere davon profitieren lassen“, betonte Schaus.

Bleibt die Frage offen, wie Schaus, der zum großen Finale in Sevilla ein Flugzeug charterte, den Tag mit dem Besuch des Europapokals noch übertreffen will? „Der Henkelpott wäre jetzt die Krönung. Wir wollen nicht zu euphorisch werden, aber wer die Eintracht kennt, weiß, wozu wir alles imstande sind. Warum denn nicht? Ich bin für alles offen.“

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