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Mario Götze tut uns gut – das kann was werden

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Eine Klasse für sich: Mario Götze (rechts), Spieler des Spiels in Magdeburg.
Eine Klasse für sich: Mario Götze (rechts), war Spieler des Spiels von Eintracht Frankfurt in Magdeburg. © dpa

An dieser Stelle wagt Christopher Schaus in unregelmäßigen Abständen den „Adlerblick“ – immer kritisch, immer mit der Vereinsbrille. Schaus ist Fan von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt und blickt diesmal für torgranate.de auf den 4:0-Sieg in Magdeburg zurück und wirft gleichzeitig einen Blick auf den Auftakt am Freitagabend gegen Bayern München.

Eintracht Frankfurt Fans in Magdeburg
Der Blick aus dem Gästeblock der Eintracht. © privat

Die Reise zum Erstrundenspiel im DFB-Pokal nach Magdeburg bin ich mit einem extrem mulmigen Gefühl angetreten, weil sich in den Tagen zuvor mit dem 1. FC Köln, Bayer Leverkusen und Hertha BSC – was mich persönlich besonders erfreut hat – schon einige Bundesligisten blamiert hatten. Aber ich muss sagen: So eine entspannte erste Runde im DFB-Pokal habe ich selten erlebt. Erst die schnelle Führung, dann der gehaltene Elfmeter von Kevin Trapp und ab da ein wirklich entspanntes Fußballspiel.

Mit dem Adlerblick: Eintracht Frankfurt mit Mario Götze besser

Eintracht Frankfurt Fans in Magdeburg
Pyrotechnik sorgte für Rauchschwaden. © privat

Aber nicht nur entspannt, sondern auch gut. Wir Fans waren total gespannt, wie sich die Mannschaft schlägt und natürlich waren die Augen auf Mario Götze gerichtet. Einerseits ist er wahnsinnig viel gelaufen, andererseits hat er deutlich gezeigt, was da für ein starker Fußballer zu uns gewechselt ist. Er verarbeitet die Bälle richtig gut, spielte starke Bälle und hat direkt das 2:0 eingeleitet. Er hat unser Spiel schon extrem gut angenommen. Dass Lucas Alario ebenfalls sofort getroffen hat, stimmt mich ebenfalls positiv – und auch, dass die neuformierte Abwehr schon gut zusammenpasst. 

Die Person mit dem Adlerblick:

Christopher Schaus (41) ist geschäftsführender Gesellschafter des Fuldaer Unternehmens WEMAG GmbH und Co. KG. Er betreibt seit 2013 den Eintracht-Fanshop in den Räumlichkeiten der WEMAG in der Heidelsteinstraße. Schaus ist zeitlebens eingefleischter Eintracht-Fan und hat die großen Triumphe der letzten Jahre hautnah miterlebt.

Die Euphorie darf meiner Meinung nach weiterhin zu Recht groß sein – zumindest wenn die Mannschaft nun auch wirklich so zusammenbleibt. Am Freitag kommen die Bayern ins Waldstadion und ich bin überzeugt, dass wir die Mannschaft ärgern können. Gegen die Bayern haben wir in den vergangenen Jahren immer wieder gut ausgesehen und auch Julian Nagelsmann hat nicht nur gute Erinnerungen an Spiele als Trainer im Stadtwald. Die Bayern haben viele neue Spieler, aber auch viel Qualität. Trotzdem bin ich mir sicher: So leicht wie Leipzig machen wir es den Bayern nicht. Das Spiel startet bei 0:0 und ich glaube, dass wir nach dem ersten Spieltag in der oberen Tabellenhälfte stehen und am Saisonende vielleicht sogar auf einen Platz unter den ersten vier schielen können.

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