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Hans-Joachim Watzke spricht BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl Vertrauen aus

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Von: Tino Weingarten

Sebastian Kehl
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl wurde von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der Rücke gestärkt. © Bernd Thissen/dpa

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl steht nach der enttäuschenden Hinrunde von Borussia Dortmund mit in der Kritik. Rückendeckung gab es nun vom Chef höchstpersönlich.

Gerüchten zufolge soll der in Fulda geborene Sebastian Kehl bei seiner Arbeit als Sportdirektor von Borussia Dortmund entlastet werden und eine Personalie an die Seite gestellt bekommen. Diese würde laut BVB-Gedankenspiele im sportlichen Bereich unter Kehl stehen. Grund dafür ist, dass Kehl in Transferfragen derzeit die größte Macht besitzt.

Hans-Joachim Watzke stärkt BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl den Rücken

Da seine millionenschweren Einkäufe im Sommer noch nicht durchstarteten, steht auch Kehl in der Kritik. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stärkte dem Sportdirektor nun aber auf der Mitgliederversammlung des BVB den Rücken: „Vergesst es einfach, euch am Trainer oder an Kehl abzuarbeiten. Wir sind von dieser Lösung zu 100 Prozent überzeugt. Und wir werden damit erfolgreich sein! Weil die beiden top – und echte Borussen sind!“

NameSebastian Kehl
Geboren13. Februar 1980
GeburtsortFulda
Größe1,88m
Aktuelle PositionSportdirektor Borussia Dortmund
Vereine als ProfiHannover 96, SC Freiburg, Borussia Dortmund, DFB-Team
Vereine als FunktionärBorussia Dortmund
FamileEhefrau Tina Krüger, drei Kinder

Der BVB spricht Kehl weiterhin das Vertrauen aus, Watzke führt aus: „Das ist der Weg von Borussia Dortmund. Beides sind hervorragende Fachleute. Und was mir – und ich bin mir sicher auch Ihnen – besonders wichtig ist, sie arbeiten mit voller Leidenschaft für den BVB.“

Sebastian Kehl sprach nach der 2:4-Niederlage des BVB in Gladbach von „umfassenden Analysen“ in der Winterpause, ging auf der Mitgliederversammlung ins Detail: „Platz sechs in der Bundesliga ist sicher nicht der Anspruch von Borussia Dortmund. Unsere Torausbeute, die Standardsituationen und die Effektivität sind Verbesserungsmöglichkeiten. Wir werden die Schrauben enger drehen.“ Kehl ließ indes offen, ob im Winter in Sachen Transfers etwas passiert.

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