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„Schnell lernen“: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl mit Klartext

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Sebastian Kehl Sportdirektor Borussia Dortmund
Ein grimmiger Blick: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl fordert eine schnelle Leistungssteigerung der Mannschaft. © dpa/Swen Pförtner

Das 0:2 bei Union Berlin zeigte einmal mehr: Borussia Dortmunds Saison ist ein Auf und Ab. BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl fordert nun, dass die Mannschaft schnell lernen muss.

Nach zehn Spieltagen in der Bundesliga steht Borussia Dortmund nur auf dem achten Platz und musste bereits vier Niederlagen hinnehmen. Die Ansprüche der Westfalen sind andere. Was beim BVB wieder einmal auffällig ist, sind die Leistungsschwankungen. Zwar sprach Sportdirektor Sebastian Kehl jüngst von einem Umbruch, den die Mannschaft noch vollziehen müsse, nach der Pleite am Sonntag bei Union Berlin hat sich die zuletzt gute Stimmung nach den Auftritten gegen den FC Bayern München und in der Champions League gegen den FC Sevilla gewandelt.

NameSebastian Kehl
Geboren13. Februar 1980
GeburtsortFulda
Größe1,88 m
Aktuelle PositionSportdirektor Borussia Dortmund
Vereine als ProfiHannover 96, SC Freiburg, Borussia Dortmund, Deutsche Nationalmannschaft
Vereine als FunktionärBorussia Dortmund
FamilieEhefrau Tina Krüger, drei Kinder

Sebastian Kehl: Klartext vom BVB-Sportdirektor zu sportlichen Leistungen

Von Seiten der Medien erntete die Mannschaft nach dem Union-Spiel Kritik, auch die beiden Abwehrspieler Mats Hummels und Niklas Süle sprachen ernste Worte. Nun äußert sich ebenfalls Sportdirektor Sebastian Kehl zu den Auf und Abs des BVB. „Die Kritik, die auf uns einprasselt, ist berechtigt. Was wir zeigen, ist zu wenig“, sagt Kehl gegenüber „Sport1!“. Mit Blick auf das Spiel bei Union Berlin äußert er sich wie folgt: „Wir waren in den entscheidenden Zweikämpfen nicht da. Wir haben viele Dinge vermissen lassen. Egal ob Offensivpower, Freilaufverhalten, Positionsspiel oder Strafraumbesetzung. In den relevanten Zonen haben wir den Ball zu wenig gefordert. Wir wussten, wie Union spielt und haben dennoch keine Lösungen parat gehabt. Die Gegentore haben wir im Grunde selbst erzielt.“

Sebastian Kehl: „Müssen schnell aus den Fehlern lernen“

Das Auftreten wurde im Nachgang intern ausführlich besprochen. Bei den Spielern sind die Verantwortlichen um Trainer Edin Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl auf viel Einsicht und Selbstkritik gestoßen. „Diese Reflektion wünschen wir uns. Natürlich bedarf es einer deutlichen Steigerung, um gegen Hannover 96 das Weiterkommen im DFB-Pokal sicherzustellen. Die Jungs sollten wissen, dass sie es können“, sagt der gebürtige Osthesse. Wichtig sei, „dass wir schnell aus den Fehlern lernen. Ansonsten kommen wir nicht voran.“ Am Mittwoch gastiert Borussia Dortmund um 18 Uhr beim niedersächsischen Zweitligisten.

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