1. torgranate
  2. Profis

„Mache mir keine Gedanken“: Sebastian Kehl ordnet BVB-Leistungen ein

Erstellt:

Von: Tobias Konrad

Sebastian Kehl Sportdirektor Borussia Dortmund
Sebastian Kehl, Sportdirektor von Borussia Dortmund, sieht den Bundesligisten auf dem richtigen Weg. © dpa/David Inderlied

Sebastian Kehl konnte nach dem 2:2 von Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München entspannt sein. Der Sportdirektor des BVB sieht die Mannschaft auf einem guten Weg.

Der Signal-Iduna-Park war am Samstagabend ein Tollhaus. Als der so oft gescholtene Anthony Modeste in der fünften Minute der Nachspielzeit zum 2:2 für Borussia Dortmund im Duell mit dem FC Bayern München einköpfte, bebte das Stadion. Der BVB hatte ein 0:2 gegen den Rekordmeister der Bundesliga aufgeholt, zuvor traf bereits Sturmtalent Youssoufa Moukoko zum Anschlusstor. Dass in der bisherigen Saison Modeste, der als Ersatz für den an einem Hodentumor erkrankten Sébastien Haller vom 1. FC Köln verpflichtet wurde, und Moukoko selten gemeinsam stürmten, könnte schon bald der Vergangenheit angehören. Trainer Edin Terzic sagte auf der Pressenkonferenz vor dem Rückspiel in der Champions League gegen den FC Sevilla: „Ein gemeinsamer Startelfeinsatz ist möglich. Wichtig ist, dass ein gutes Gefühl vorhanden ist. Sie müssen harmonieren.“ Sportdirektor Sebastian Kehl äußerte sich schon nach dem Remis in der Bundesliga gegen den FCB im ZDF, dass der BVB „froh ist, dass wir zwei solche Stürmer mit verschiedenen Charakteren und Profilen besitzen“.

NameSebastian Kehl
Geboren13. Februar 1980
GeburtsortFulda
Größe1,88 m
Aktuelle PositionSportdirektor Borussia Dortmund
Vereine als ProfiHannover 96, SC Freiburg, Borussia Dortmund, Deutsche Nationalmannschaft
Vereine als FunktionärBorussia Dortmund
FamilieEhefrau Tina Krüger, drei Kinder

Sebastian Kehl sieht Borussia Dortmund auf dem richtigen Weg

Sebastian Kehl, der nach dem 4:1 in Sevilla und vor dem Spiel gegen Bayern München eine nochmalige Leistungssteigerung forderte, sieht Borussia Dortmund mittlerweile auf dem richtigen Weg. Hätte der BVB in Köln gewonnen und zudem den FCB geschlagen, hätte der Vorsprung sechs Punkte auf die Münchner lauten können. Davon wollte Kehl am Samstagabend aber nichts wissen: „Höhen und Tiefen sind ein Teil des Umbruchs. Die Mannschaft geht diesen Weg momentan. Wenn wir solche Spiele wie gegen die Bayern abliefern, mache ich mir darüber aber keine Gedanken“, sagte Kehl, der sich vom späten Ausgleich noch mehr Stabilität im Spiel der Westfalen erhofft.

Auch interessant