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Sebastian Kehl will Gehaltsstruktur beim BVB verändern

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Von: Tobias Konrad

Sebastian Kehl Sportdirektor Borussia Dortmund
Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl will die Gehaltsstruktur verändern. © dpa/Tom Weller

Borussia Dortmund plant eine Änderung der Gehaltsstruktur. Der Bundesligist um Sportdirektor Sebastian Kehl orientiert sich dabei am FC Bayern München.

Der BVB will die Gestaltung der Spielergehälter künftig flexibler gestalten. Das berichten mehrere Medienportale. Demnach plant Borussia Dortmund um Sportdirektor Sebastian Kehl, dass die Profis künftig ein niedrigeres Grundgehalt kassieren, im Gegenzug allerdings höhere Leistungsprämien erhalten. Mit dieser Maßnahme möchte der Bundesligist für ein besseres sportliches Abschneiden sorgen und entsprechende Erfolge stärker belohnen.

Vorbild FC Bayern München: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl plant Veränderung der Gehaltsstruktur

Der BVB nimmt sich dabei ein Beispiel am FC Bayern München. Sportdirektor Sebastian Kehl hatte bereits Anfang September das neue Konzept in der „Sportbild“ angedeutet: „Es bringt nichts, einen Spieler mit teurem Grundgehalt zu haben, der keinen sportlichen Mehrwert bringt.“ Die Leistungen von Borussia Dortmund waren allen voran in den internationalen Wettbewerben in den vergangenen Jahren nicht berauschend. In der Champions League reichte es in der Saison 2021/2022 nur zu Platz drei in der Gruppenphase, in der Europa League war in den Finalrunden-Playoffs gegen den späteren Finalisten Glasgow Rangers vorzeitig Endstation.

NameSebastian Kehl
Geboren13. Februar 1980
GeburtsortFulda
Größe1,88 m
Aktuelle PositionSportdirektor Borussia Dortmund
Vereine als ProfiHannover 96, SC Freiburg, Borussia Dortmund, Deutsche Nationalmannschaft
Vereine als FunktionärBorussia Dortmund
FamilieEhefrau Tina Krüger, drei Kinder

Sebastian Kehl und Borussia Dortmund im Gehaltspoker mit Youssoufa Moukoko

Trotz der geplanten Änderung kann Borussia Dortmund in dieser Saison wohl wieder einen kleinen Gewinn verzeichnen. Das geht aus dem veröffentlichen Geschäftsbericht hervor. In den vergangenen drei Jahren schrieb der BVB rote Zahlen. „Die Geschäftsführung geht derzeit für das Geschäftsjahr 2022/2023 von einem Jahresüberschuss von einer bis sechs Millionen Euro aus“, erläuterte die Borussia Dortmund KGaA. Eine Summe, die Sebastian Kehl im Gehaltspoker mit Sturmtalent Youssoufa Moukoko verplanen kann. Der BVB und der 17-jährige Derbyheld stehen seit längerer Zeit im Austausch bezüglich eines neues Vertrages. Das derzeitige Arbeitspapier von Moukoko läuft noch bis Juni 2023. Sowohl Verein als auch Spieler sind an einer Vertragsverlängerung interessiert, problematisch stellt sich die Gehaltsvorstellung dar. Borussia Dortmund um Kehl und Co. bieten demnach vier Millionen Euro Jahresgehalt, während das Sturmtalent Moukoko sechs Millionen verlangt. Die Gespräche stocken und sollen bis zur Winterpause vertagt werden.

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