1. torgranate
  2. Region
  3. Darmstadt
  4. A-Liga Bergstraße

Nordheim/Wattenheim kommt nicht aus dem Keller

Erstellt:

Vereinslogo SG Nordheim/Wattenheim und SC Rodau 1972
Nordheim/Wattenheim kommt nicht aus dem Keller © SPM Sportplatz Media GmbH

Für die SG Nordheim/Wattenheim gab es in der Partie gegen den SC Rodau 1972, an deren Ende eine 3:5-Niederlage stand, nichts zu holen. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur SC Rodau 1972 heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.

Ein Punkt für beide Seiten – das war die Bilanz beim 1:1 im Hinspiel gewesen.

Kaum war das Spiel angepfiffen, lag der SC Rodau 1972 bereits in Front. Maik Mueller markierte in der dritten Minute die Führung. Lange währte die Freude des Gasts nicht, denn schon in der zehnten Minute schoss Jan Maksymczyk den Ausgleichstreffer für das Nordheim/Wattenheim. Mirco Mueller war es, der in der 23. Minute das Spielgerät im Tor der SG Nordheim/Wattenheim unterbrachte. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später besorgte Colin Mitsch den Ausgleich (27.). Daniel Steinke stellte die Weichen für den SC Rodau 1972 auf Sieg, als er in Minute 37 mit dem 3:2 zur Stelle war. Zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt kurz vor der Halbzeit (45.) traf Niklas Fleischhacker zum Ausgleich für das Nordheim/Wattenheim. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Durchsetzungsstark zeigte sich der SC Rodau 1972, als Steinke (71.) und Mirco Mueller (80.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Schließlich strich der SC Rodau 1972 die Optimalausbeute gegen die SG Nordheim/Wattenheim ein.

Das Nordheim/Wattenheim muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Mit lediglich zehn Zählern aus 15 Partien stehen die Gastgeber auf dem Abstiegsplatz. Nun musste sich die SG Nordheim/Wattenheim schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und vier Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Nach dem fünften Fehlschlag am Stück ist das Nordheim/Wattenheim weiter in Bedrängnis geraten. Gegen den SC Rodau 1972 war am Ende kein Kraut gewachsen.

Mit drei Punkten im Gepäck schob sich der SC Rodau 1972 in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den elften Tabellenplatz. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden des SC Rodau 1972 liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 46 Gegentreffer fing. Der SC Rodau 1972 verbuchte insgesamt vier Siege, fünf Remis und sechs Niederlagen. Der SC Rodau 1972 beendete die Serie von vier Spielen ohne Sieg.

Nächster Prüfstein für die SG Nordheim/Wattenheim ist SV/BSC Mörlenbach (Sonntag, 13:00 Uhr). Der SC Rodau 1972 misst sich am selben Tag mit dem SV Winterkasten (14:30 Uhr).

Auch interessant