Fußssball, Aufstiegsrund B-Liga GN, 2021-2022, Mernes (grün) gegen Burgjoss (schwarz/weiß)
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Beim FSV Mernes wurde am Wochenende gespielt. Der Aufwand, um den Schnee zu beseitigen, hielt sich in Grenzen.

Platzwart und sein Aufsitzrasenmäher

Mernes mäht Schnee

Der Schnee hatte den Fußball am Wochenende im Griff. Doch bei beim FSV Mernes wurde gespielt. Warum? Weil der Rasenmäher zum Einsatz kam.

Der Gelnhäuser B-Ligist fuhr nach zwei Pleiten den ersten Sieg der Aufstiegsrunde ein, und der schmeckte mit 2:0 besonders süß, weil er gegen den Lokalrivalen FC Burgjoß gelang. Allerdings hatten die Merneser nicht annähernd so viel Energie aufwenden müssen wie die SG Kressenbach/Ulmbach, um auf ihrer bekanntermaßen vorzüglich gepflegten Sportanlage Spielfähigkeit herzustellen. Ob es an Vogelsberg oder Spessart oder an dem Höhenunterschiede lag – Ulmbach wird auf 379 Metern über Normalnull notiert und Mernes lediglich auf 274 –, ist unklar, aber in Mernes war jedenfalls deutlich weniger Schnee gefallen. „Auf dem Platz lag ein feiner Überzug wie mit Puderzucker. Der Platzwart ist mit dem Aufsitzrasenmäher drüber und schon war alles grün“, berichtete Pressewart Ralf Semerad.

Dennoch wirft die Tatsache, dass in Mernes gespielt werden konnte, die Frage auf, warum es auch im Kreis Gelnhausen zu so vielen Absagen kam, so auch auf dem Kunstrasen des SV Neuses (174 m), wo der SV Salmünster hätte spielen sollen. Und war nicht auch die Generalabsage von Schlüchterns Kreisfußballwart Dietmar Pfeiffer voreilig? Hier und da wäre etwas gegangen, der B-Liga-Aufstiegskandidat SV Marjoß etwa, so war zu hören, hätte das Heimspiel gegen Freiensteinau II austragen können und wollen.

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