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SKG Gersfeld trennt sich von Fatih Acar - Urgesteine übernehmen

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Von: Johannes Götze

Patrick Klein ist einer von drei, die der SKG Gersfeld neues Leben einhauchen sollen.
Patrick Klein ist einer von drei, die der SKG Gersfeld neues Leben einhauchen sollen. © Torgranate

Der Rhöner A-Ligist SKG Gersfeld hat heimlich, still und leise seinen Trainer gewechselt: Bereits am vergangenen Doppelspieltag stand das Trio David Grösch, Maximilian Jörges und Patrick Klein in der Verantwortung. 

Sie haben Fatih Acar abgelöst, der im Rhönstädtchen erst zu Saisonbeginn übernommen hatte und seinerzeit vom Sportlichen Leiter David Grösch vorgestellt worden war – nun wird er unter anderem von ihm beerbt. „Wir haben uns in beidseitigem Einverständnis getrennt“, erklärt Grösch, der das Engagement von Acar lobt, aber auch auf die Tabelle schaut. Und da sieht es mau aus für die SKG Gersfeld, die tief im Abstiegskampf steckt.

SKG Gersfeld trennt sich von Fatih Acar - Trio übernimmt

Insbesondere vom vergangenen Wochenende hatten sich die Gersfelder viel erhofft – und wurden durch die beiden Niederlagen in den Sechs-Punkte-Spielen gegen Ehrenberg II (1:2) und Reulbach/Brand II (0:2) bitter enttäuscht. Wirklich positiv war einzig, dass Viktor Ruppel, so etwas wie eine lebende Legende des Vereins, reaktiviert werden konnte. Und er soll laut Grösch in den kommenden Wochen nicht der Letzte sein, zumal sich Ante Heller (Bänderriss) und Marvin Rehm (Rippenprellung) verletzt haben.

Und gerade im Nachwuchsbereich ist die SKG nicht wirklich gut besetzt: „Wir haben ein großes Problem. Wir sind zwar eine Stadt, aber nicht groß genug, um die vielen Angebote abzudecken. In Gersfeld kannst du eben auch Ski-Langlauf, Tischtennis oder Leichtathletik betreiben – und nicht nur Fußball. Da hat es manch kleiner Ort leichter.“ Deswegen suche die SKG schon einige Jahre nach einem Kooperationspartner, würde gerne eine Spielgemeinschaft eingehen – bislang ohne Erfolg.

Jetzt sollen also Grösch, Klein und Jörges als echte Gersfelder Urgesteine dem Team neues Leben einhauchen. Kein leichtes Unterfangen. Zunächst sei das Engagement des Trios bis zum Winter vereinbart, erklärt Grösch, der auch selbst spielen wird.

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