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Spielabbruch nach Faustschlag: Krankenwagen und Anzeige

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Von: Johannes Götze

Rote Karte
Die Rote Karte war schon gezückt, als der Spieler von Frischauf Fulda zuschlug und es damit zum Spielabbruch in der Kreisliga A kam. © picture alliance/dpa/Symbolbild

Schlimme Szenen in der A-Liga Fulda: Das Spiel zwischen Frischauf Fulda und dem RSV Petersberg II wurde nach einem Faustschlag in der Nachspielzeit abgebrochen. Nun wird sich nicht nur das Sportgericht mit dem Vorfall beschäftigen müssen.

Ein RSV-Spieler foulte einen Frischauf-Spieler an der Außenlinie heftig, daraufhin hatte der junge Schiedsrichter bereits die Rote Karte gezückt, als der gefoulte Spieler aufsprang und den Petersberger mit einem Faustschlag im Bereich der Schläfe niederstreckte. Nach einigen Diskussionen brach der Schiedsrichter das Spiel ab.

Spielabbruch nach Faustschlag: Krankenwagen und Anzeige

So schildern es sowohl RSV-Trainer Ralf Bott als auch Frischauf-Sportvorstand Markus Beck. „Das war eine Kurzschlussreaktion von unserem Spieler, der normalerweise die Ruhe in Person ist. Vor dem Schlag sei er beleidigt worden, was sein Verhalten aber nicht entschuldigt. Wir haben ihm einen Platzverweis für Frischauf erteilt“, erklärte Beck. (Lest auch: Spielabbruch nach Schlägerei in Kreisliga-Partie)

Nach dem Abbruch sei es zudem noch zu Beleidigungen zwischen einem Petersberger Spieler und Zuschauern gekommen, die der Schiedsrichter laut Beck ebenfalls im Sonderbericht aufnehmen wolle. Für Bott war es ein trauriger Tag: „Das war eine Kurzschlussreaktion. Auch für Frischauf tut mir das leid.“ Sein Spieler wurde mit dem Krankenwagen abgeholt, ist mit einer Prellung davongekommen und will den Vorfall zur Anzeige bringen.

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