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Nach Ankündigung ein Schlag in die Fresse?

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Von: Johannes Götze

Stefan Rödel Trainer SG Rommerz
Rommerz-Coach Stefan Rödel kann die Geschehnisse aus Oberkalbach noch nicht begreifen. © Charlie Rolff

Vollkommen entsetzt blickt Stefan Rödel, Trainer der SG Rommerz, auf das A-Liga-Derby in Oberkalbach zurück. Er erhebt nach der 0:1-Niederlage schwere Vorwürfe gegen einen Spieler des Gastgebers.

Das Spiel endete 1:0 für den Gastgeber, das Siegtor erzielte Oberkalbachs Spielertrainer Dzejlan Salkovic kurz nach der Pause. Doch dies interessierte nachher niemanden mehr, denn Rödel erhob schwere Vorwürfe: „Ein Gegenspieler hat kurz vor Spielende gegenüber meines Spielers Tom Scheurich angekündigt, dass er ihn gleich in die Fresse schlagen wird, was er bei nächster Gelegenheit tat. Er wartete einfach ab, bis der Schiedsrichter nicht in die Richtung guckte.“

Nach dem Spiel hätte derselbe Oberkalbacher dann gar noch SGR-Spieler Felix Häuser bedroht, ihm laut Rödel folgende Worte an den Kopf geworfen: „Ich schlage dich tot.“ Rödel und die gesamte SG Rommerz seien entsetzt, hätten sich nach Spielende direkt auf den Heimweg begeben: „So was Unsportliches ist mir seit Ewigkeiten nicht mehr untergekommen“, befand Rödel.

SG Rommerz fassungslos über die Tat

Salkovic bekam wie sein Spieler Nikola Milenkovski in der Hitze des Gefechts eine Zeitstrafe aufgebrummt, in doppelter Unterzahl brachte Oberkalbach das 1:0 über die Bühne. Mit den Vorwürfen gegenüber seines Spielers konfrontiert, äußerte sich Salkovic: „Viele Kilometer liegen nicht zwischen den Orten, was sich am Spielfeld widerspiegelte. Es war nicht das fairste Spiel, meine Spieler wurden von außen immer wieder verbal angegangen. Dass nach dem Spiel ein paar unschöne Worte fielen, werde ich noch einmal ansprechen, aber dass einer meiner Spieler einen Gegenspieler geschlagen haben soll, habe ich nicht gesehen und auch keinen Gegenspieler, der so aussah, als sei er geschlagen worden. Außerdem war ein Schiedsrichter vor Ort und auch er hat nichts gesehen.“

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