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Erst Stürmer, dann Verteidiger im Tor – Fotos

Was ein Spiel: Spitzenreiter Teutonia Großenlüder spielt mehr als eine Halbzeit in Überzahl und 90 Minuten lang gegen Feldspieler im Tor – und bekommt das Leder nicht rein. Warum? Weil Freiensteinau beherzt und mit Leidenschaft die Nullnummer sichern kann.

Thomas Wirsing hat in seiner Laufbahn schon viel erlebt: 133 Spiele und 14 Tore in Hessens höchster Spielklasse für Bernbach und Bruchköbel. Aber so ein Spiel wie gestern ist ihm wohl noch nicht untergekommen. Der Co-Trainer der SGF musste erneut zwischen die Pfosten und Stammkeeper Julian Sill ersetzen, der sich den Finger gebrochen hat. Erst verursachte Wirsing einen Foulelfmeter gegen Fabian Lehmann und hielt ihn anschließend (15.). Er war auf dem Weg zum „Man of the Match“.

Doch bereits verwarnt versprang dem 42-Jährigen im Aufbauspiel der Ball, er ging tatsächlich ins Dribbling, ließ den ersten Gegenspieler stehen, blieb am zweiten hängen und hielt Timo Zimmermann. Gelb-Rot. Und statt einem gelernten Stürmer stand nun mit Sebastian Sill ein gelernter Innenverteidiger im Gästetor – der Cousin des etatmäßigen Keepers (38.). So wirklich wollte er nicht, aber Roland Lotz befahl, immerhin hätte Sill in der Jugend auch schon mal im Tor gestanden.

Dass er was vom Handwerk versteht, musste er nur gegen den durchgebrochenen Lehmann nach 68 Minuten zeigen. Und das war ein Verdienst seiner Vorderleute: Die waren fast über die komplette Spielzeit mindestens ebenbürtig, hatten in Summe die besseren Möglichkeiten und steckten die Unterzahl bravourös weg.

So musste Pascal Strehl direkt nach Wiederanpfiff kurz vor der Torlinie für den geschlagenen Marvin Mohr klären. Stefan Stramm hatte nach Niclas Beikirchs gutem Zuspiel abgeschlossen. Noch größer war die Doppelchance in der Anfangsphase, als erst Stramm und dann Kevin Stribny denkbar knapp scheiterten (13.). Richtig stark hielt Mohr zudem gegen Cedric Ditz (30.).

Die Statistik:

Teutonia Großenlüder: M. Mohr; Martinez, Ebert, Ripka, Schlitzer – Strehl (54. Paskiewicz), Auth – Wese (73. Reith), Hasenauer, Zimmermann – Lehmann.
SG Freiensteinau: Wirsing; Papsch, Sill, Muth, Schenk – Müller, Lotz (46. N. Beikirch) – Dietz (43. Krieg), Stribny, Stramm (85. Hausmann) – J. Beikirch.
Schiedsrichter: Jörn Becker (SV Queckborn). Zuschauer: 220. Gelb-Rote Karte: Thomas Wirsing (38., Freiensteinau). Verschossener Foulelfmeter: Thomas Wirsing (Freiensteinau) hält gegen Fabian Lehmann (15.).

Rubriklistenbild: © Foto: Jonas Wenzel

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